
Weiter geht’s mit jeder Menge Kleinzeugs
Nach dem Rückblick auf das Jahresprojekt im Mai geht’s heute endlich weiter mit ein paar Sachen, die letzte Woche/bis Sonntag bereits aus dem Haus getragen wurden. Viel ist es noch nicht, aber – ich wiederhole mich – alles zählt auf dem Weg zu Weniger ist mehr und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Jede Menge sogar. Also nicht nachlassen und weg mit:
11 Teile Badezimmer (Hellblau)
- 2 ausgeleierte Haargummis, die ich im Vorrat mit gefühlt 30 weiteren und guten Haargummis liegen hatte. Warum? Hatte/habe ich Furcht, eines Tages ohne Haargummi dazustehen und dann wären da wenigstens noch die beiden ausgeleierten? Ich schüttle den Kopf über mich selbst…
- 1 Wimperntusche, die immer kleckert. Ich verwende sie nicht, da ich immer wie ein Pandabär aussehe, kaum dass ich sie aufgetragen habe. Warum sie dennoch weiter im Badezimmer auf was auch immer warten durfte… Frag mich nicht…
- 8 (mindestens) herrenlose Verschlusshülsen von Zahnzwischenraumbürstchen (was für ein Wort!) – die Bürsten dazu sind längst über den Jordan, jetzt dürfen die Verschlüsse endlich folgen.
28 Teile Bastelzeugs/Nähzimmer (Lila)
- 18 Blätter Bastelpapier, unter anderem Reste davon, die ich zunächst – für welche Bastelei auch immer – aufbewahren wollte – nun aber konnte ich mich doch durchringen (wenn du hier regelmäßig zu Gast bist, weißt du, wie schwer mir das fällt), sie zu entsorgen. Es fallen immer wieder Reste an, aus denen dann Blümchen, Sternchen oder was auch immer gestanzt werden können…
- 1 meiner Lieblingsstecknadeln musste gehen, da ich mit der Nähmaschine drüber gerauscht bin und sie dabei unbrauchbar wurde – puhhh, zum Glück hat die Maschine keinen Schaden genommen, bei dem Knall, den das gemacht hat… Ich erwähne diese einzelne Nadel nur, um mich selbst wieder in mehr Achtsamkeit zu üben, dass ich die Nadeln besser rausziehe, bevor ich mit der Nähmaschine darüber rausche…
- 2 gebastelte Papiertäschchen, in die kleine Geschenke gepackt waren. Ich habe die Täschchen aufbewahrt, um selbst einmal etwas darin zu verschenken, aber ich kenne mich inzwischen: wenn ich sie benötige, finde ich sie entweder nicht, oder sie sind vom Lagern zerknautscht usw. – also dürfen sie gehen.
- 7 schmale Stoffstreifen, die ich aufbewahren wollte, um daraus Inchies für beispielsweise ein Projekt wie dieses zu schneiden. Bei näherer Betrachtung aber habe ich festgestellt, dass die Streifen doch sehr schmal sind und es eine mühevolle Arbeit geworden wäre, Stellen zu finden, die noch so groß sind, das sie für die Inchies passen. Ich habe so viel andere Dinge zu tun, dass ich schon beim Gedanken an diese Fitzelei die Lust daran verloren habe. Also schnell weg damit. Aber keine Sorge, das nächste Inchie-Projekt folgt und sicherlich auch wieder Kassenbon-Streifen, denn die Stoffreste werden nicht wirklich weniger, eher mehr…
17 Teile Papier- und anderer Kram auf/unter und neben dem Schreibtisch (Orange)
- 2 Broschüren und Werbepost, die es sich wieder auf dem Schreibtisch gemütlich gemacht haben.
- 3 mal Briefpost von Verbänden, Vereinen, der Krankenkasse usw., die ich gelesen und zur Kenntnis genommen habe, die ich aber nicht aufbewahren muss und möchte (früher hätte ich die brav abgelegt, ich bin sehr stolz auf mich, dass ich solche Dinge nun gleich – naja, fast 😉 – entsorgen kann).
- 1 Wochenendbeilage der Tageszeitung von Mitte März. Ich dachte, ich wollte einen Artikel daraus aufbewahren. Nachdem dieser nun gut abgehangen hier herumlag, habe ich heute festgestellt, ihn doch nicht zu benötigen, also weg damit.
- 1 Zeitung, die es irgendwie hier nach oben geschafft hat… schnell auch weg damit
- 6 A4-Ausdrucke mit Informationen zum Pflanzbeet endlose Blütenfreude, über das ich im Gartenblog berichtet habe. Die Ausdrucke durften am Sonntag mit in den Garten, damit ich anhand der Bilder die Pflanzen zuordnen konnte. Im Gartenblog gibt’s in Kürze Teil 2 des Berichts dazu.
- 4 Verpackungsteile – endlich nämlich habe ich es geschafft, ein längst überfälliges Geburtstagsgeschenk auf den Weg zu bringen und aus dem Fundus verließen dafür Packpapier, Blubberfolie und ein Versandkarton das Haus.
Genähtes
Letzten Dienstag habe ich ein Täschchen im Blog gezeigt, das ich anlässlich des Geburtstages einer Kollegin genäht habe. Sämtliches Material war aus dem Fundus, aber ich weiß/wusste nicht so recht, wie zählen, so bleibt es ungezählt, aber ich habe es dennoch bei 1000 Teile raus im Blog von Elke gezeigt, denn schließlich hat das Täschchen unser Haus verlassen. 😉
Ich bin noch nicht fertig mit Aufräumen, aber das macht nichts, die nächste Sammelrunde bei Elke kommt und heute freue ich mich über bislang 56 Teile im Juni für Weniger ist mehr.
[verlinkt]
1000 Teile raus

Gut gemacht 💪 liebe Anni! Und immer weiter so, jeden Tag ein Stück/Teil weniger….
Ganz liebe Grüße an Dich von Katrin
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Das ist der Plan, auch wenn ich es nicht täglich schaffe. Aber iiiiirgendwann… 💪
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Liebe Anni,
das klingt nach ganz viel fleißigem Gewusel!
Da geht es hier deutlich ruhiger zu. Der Garten braucht die ganze freie Zeit….
Aber so nebenbei geht dann doch wenigstens das eine oder andere Stück.
Bleib weiter dran! So schaffst Du was!
LG
Elke
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Hier sind der Garten und die Erwerbsarbeit auch vorne dran, aber ein bisschen Zeit drinnen wollte genutzt werden und am Schreibtisch muss ich nochmals Hand anlegen, dort liegt noch immer zu viel Zeugs und ich weiß gar nicht, wie ich diese Unordnung habe entstehen lassen können… 🤷♀️
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