
Ein bisschen was geht immer und eine Tasche ist zu verschenken
Es ist heiß. Sehr heiß, und nach dem Fensterputzen und ein paar Erledigungen gleich am frühen Morgen fanden wir es am Nachmittag zu heiß, um in den Garten zu gehen und haben uns stattdessen mit Eis und Faulenzerei die Zeit vertrieben. Recht so, aber jetzt bleibt doch noch ein bisschen was zu tun.
Ich habe heute Vormittag ein wenig genäht (dazu irgendwann die Tage mehr), werde jetzt noch ein paar Jerseystoffe fürs Nähen weiterer Unterhemden und Shirts vorbereiten und sortiere hier und da Zeugs aus, das mir in die Finger kommt. Mal gucken, was nach dem Nähen weiter für Weniger ist mehr angefallen ist, dazu dann im nächsten Beitrag mehr. Jetzt, hier und heute freue ich mich über diese Dinge, die das Haus bereits verlassen haben bzw. verarbeitet und verwendet werden, sodass sie damit auch als ausgemistet gelten. 😉
11 Teile aus dem Nähzimmer (Lila)
- 1 Reststück Gurtband wurde zu zwei Schlüsselanhängern
- 2 Reststück Baumwoll-Webware wurden zu Mini-Täschchen (wegen Stalking und so gibt’s den Beitrag dazu erst Ende des Monats), dazu habe ich auch Rest von Vlies aus der Kruschteltüte eben mit diversen Vliesresten aufgebraucht
- 6 Zubehörteile (Spaltringe, D-Ringe und Karabiner) wurden ebenfalls für die Mini-Täschchen verarbeitet
- 1 ausrangierter Schulrucksack – der liegt seit Jaaaahren im Nähzimmer, weil ich ihn auseinandernehmen (teilweise ist er das schon) und aus den Materialien irgendetwas anderes nähen wollte. Ich hatte viele Pläne, die sich immer wieder selbst überholt haben… Jetzt habe ich die Steckschnallen und Zipper-Anhänger abgetrennt (alles andere ist doch ordentlich „abgeranzt“) und das gute Stück entsorgt.
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1 Filztasche in Grau sucht ein neues Zuhause – in den Anfängen meiner wiederaufgelebten Handarbeitslaune habe ich 2013 (!) eine Tasche aus Filzwollte gestrickt und eben gefilzt. Wozu ich seitdem nie gekommen bin, ist ein Futter einzunähen und so liegt die Tasche nun über zehn Jahre im Nähzimmer, wird dort von A nach B und wieder zurück, in Kisten rein, aus selbigen raus geräumt. Die Erkenntnis hat ein wenig gedauert, aber ich weiß, ich werde die Tasche nie benutzen (das Machen war wohl irgendwie wichtiger als das Haben/Benutzen). Ich bin einfach nicht der Typ, der Taschen wechselt, ich benutze seit Jahrzehnten die gleiche Tasche und habe dazu noch ein paar Taschen im Schrank in petto, die sofort einsatzbereit sind, sollte das aktuelle Modell den Geist aufgeben. Kurz und gut: Wenn jemand Interesse an der Filztasche hat – ich verschenke sie und versende sie auch, bitte dann jedoch um Übernahme und Vorabzahlung der Portokosten (geschätzt ca. EUR 5,00 – ich muss die Maße der möglichen Verpackung noch prüfen) via PayPal-Freunde. Alles rund um die Tasche (Maße) steht im oben verlinkten Beitrag. Bei Interesse bitte per E-Mail melden – first come, first served.
In Summe freue ich mich im Zahlenfeld diese Woche über 11 (gezählte und einige ungezählte) Teile, die das Haus auf dem Weg zu Weniger ist mehr verlassen haben.
[verlinkt]
1000 Teile raus

Liebe Anni,
die ist ja süß! Zum Wegwerfen auf alle Fälle zu schade.
Ich brauche sie allerdings nicht und hoffe, dass sich jemand findet, der sie benutzen mag.
Falls NICHT würde ich sie adoptieren, das Porto übernehmen, ein Futter einnähen und sie mit zum nächsten Basar des Pflegeheim-Fördervereins nehmen.
Das ist ja sicher nicht unbedingt das, was Du Dir vorstellst, auch nur FALLS…
LG
Elke
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Ohh, wie ich mich freue. Adoption erfolgreich. Ich melde mich via WhatsApp bei dir. 🩶🖤🩶🖤🩶
Liebe Grüße
Anita
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Pingback: Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 34/25 | antetanni