
Jahresschlussbilanz beim Ausmisten
Das Ausmisten, zumindest die Berichte darüber, sind in den letzten Wochen und Monaten ein wenig ins Hintertreffen geraten, ich schrieb es im Dezember. Heute möchte ich nochmals auf Weniger ist mehr im letzten Jahr zurückblicken und mein Jahresprojekt 2025 damit abschließen.
Meine Excelliste, die ich jeden Monat um die ausrangierten Sachen ergänze – für dich sind die Zahlen in der nachstehenden Tabelle zu sehen –, weist zum Jahresende 1.452 Teile aus, die das Haus verlassen haben.
| Monat | Anzahl |
| Januar 2025 | 204 |
| Februar 2025 | 83 |
| März 2025 | 210 |
| April 2025 | 276 |
| Mai 2025 | 210 |
| Juni 2025 | 25 |
| Juli 2025 | 73 |
| August 2025 | 79 |
| September 2025 | 204 |
| Oktober 2025 | 16 |
| November 2025 | 0 |
| Dezember 2025 | 72 |
| Summe | 1.452 |
In bunten Zahlenfeldern sehen die Ausmisterfolge zum Jahresende 2025 so aus:

Tschüss 2025. Willkommen 2026. Neues Jahr, neues Glück, das auch Ausmisterfolge heißen kann und so geht es auch in diesem Jahr weiter mit Weniger ist mehr.

Liebe Anni,
das ist doch ein richtig gutes Ergebnis. Aber Du bist noch nicht zufrieden, stimmt’s. Diese Zahlen zeigen, dass wir Unmengen Dinge besitzen. Ich habe neulich mal wieder die Jenke-Dokumentation zum Shopping angesehen. Das ist die, wo all seine Sachen aus der Wohnung in eine Lagerhalle verbracht und dort dokumentiert werden. Unterm Strich stand glaub ich eine 12.xxx Teile. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mehr besitze. Wenn auch niemals so viele Hosen, Shirts… *lach*
Und man weiß nicht, wie sie gezählt haben. Jedes Garnröllchen einzeln? Nur Dinge, die sich nicht verbrauchen?
Mir ist die Zahl ja eigentlich wurscht. Ich möchte mehr LUFT!
Ich freue mich sehr, dass Du mich einerseits durch Dein fleißiges Mittun durch das letzte Jahr getragen hast und natürlich auch besonders, dass Du weiter dabei bist! Packen wir’s an!
LG
Elke
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Mir geht’s wie dir, die Zahlen sind ein nettes Nebenbei bei all dem Räumen und Sichten, ich ertrage immer weniger, dass alles zugestellt/zugestopft ist, dass ich ewig Zeugs suche oder Zeit benötige, um Gegenstand A oder B hervorzukramen. Und das Zeugs, dass ds davor steht, brauche ich am Ende des Tages gar nicht und dennoch ist es da. Pffff.
Ja, wir müssen dran bleiben.
Liebe Grüße
Anita
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wow
da ist doch ganz schön was zusammen gekommen ;)..ich habe nicht gezählt .. und es hätte sicher auch mehr sein können ..
mir fehlt immer die Zeit besser dran zu bleiben.. aber für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mehr „gehen“ zu lassen .. mal sehen ob es klappt 😉
viel Erfolg weiterhin
Rosi
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Liebe Rosi,
mir geht es ganz ähnlich, ich bin häufig mit sehr viel Elan dabei, dann wieder stockt es, weil was weiß ich nicht alles andere im Leben 1.0 gerade Vorrang hat. Ich wünsche mir, auf eine Art „Grundstock“ zu kommen, dass der große Mist weg ist und ich die kleineren Dinge quasi nebenbei und einfach so ausmisten kann, ohne immer gleich einen großen Berg vor mir zu haben. Es dauert vermutlich noch eine Weile, bis auch ich soviel habe gehen lassen, aber ich bleibe zuversichtlich, dass es Stück für Stück besser klappt.
Dir auch weiterhin viel Erfolg und viele Grüße
Anita
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Eine professionelle Organisations-Hilfe (clutterbug, Youtube) hat mir einen guten Anlass gegeben, damit überhaupt anzufange:
Sie sagte, wenn Leute Sachen auf dem Boden lagern, müsse wahrscheinlich 90 % der Sachen in der Wohnung gehen. Die Zahl mag man anzweifeln, aber – alles was auf dem Boden steht, hat keinen Platz im Regal/Schrank – und ist damit zu viel – oder anderes, im Schrank/Regal ist zu viel, das weg muss, damit das vom Boden ins Regal/ in den Schrank kann.
Erst dachte ich, bei mir steht doch nicht viel auf dem Boden. Dann fiel mir mein drittes Zimmer ein. In dem jetzt noch Sachen auf dem Boden stehen. (Wir reden hier nicht von Möbeln).Obwohl ich schon einiges geräumt habe. Und auch hier im Wohnzimmer ist noch „Raum für Verbesserungen“. Im Schlafzimmer und in der Küche ebenso (dort deutlich weniger).
Ich wollte nicht als Messie enden. Nicht Wegwerfen zu können ist aber eindeutig etwas, das Messies tun. Ich musste mir also beweisen, dass ich wegwerfen kann. Und so kam ich auf meinen Ausmist-Marathon im Juli. Dazu las ich hier im Blog immer wieder etwas von 1000 Teile-Challenge fürs Jahr, und ich dachte, versuch es doch mal mit 30 am Tag – dann hast du schon 930 geschafft, die anderen 70 ergeben sich.
Resultat – es fällt mir deutlich leichter, Sachen gehen zu lassen, aber auch, Sachen gar nicht erst anzuschleppen/anzunehmen. Meine Schwester hat mir ein Weihnachtsgeschenk gemacht, das mir gar nicht gefiel. Ich habe ihr gedankt. Wie sich das gehört. Aber es war Temu-Schrott. Ich habe es, kaum, dass sie aus dem Haus war, entsorgt. Es wird nicht vermisst werden. Ich suche gar nicht erst nach einem Platz dafür. Denn das Ausmisten ist ja kein Selbstzweck, man will hinterher mehr Platz „zum Atmen“ haben, mehr Übersicht, Platz für die Dinge, die einem wirklich etwas bedeuten. Und dazu gehört, dass man diesen mühevoll erkämpften Platz nicht gleich wieder mit neuem Zeugs füllt. Und das Geschenk war wirklich nichts, was man weiter gibt.
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Oh ja, treffend geschrieben. Im Grunde ist es ja so, dass Zeugs, das auf dem Dachboden (und/oder Keller) gelagert wird, eigentlich auch weg kann (von jahreszeitlich gelagertem Zeugs abgesehen, wie Weihnachtsdeko, Gartenmöbel, Wintersportgeräte usw.), man wird es so gut wie nie wieder benötigen/benutzen…
Ich habe auch schon das ein oder andere Geschenk, das mir gar nicht gefiel, direkt entsorgt. Ich möchte solchen Sachen keinen Raum mehr geben, denn es ist, wie du schreibst… auch ich miste aus, um Platz zum Atmen zu bekommen, um nicht mehr stundenlang suchen und wühlen und räumen zu müssen, um an bestimmte Sachen zu kommen…
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Die Zahlen lesen sich doch gut, aber das ist nur der Tropfen auf den heißen Stein.
Mir geht es genau so, aber das neue Ziel wird mit Schwung in Angriff genommen.
L.G.KarinNettchen
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So machen wir das, liebe Karin, mit Schwung und Elan weiter und irgendwann werden wir dem Ziel von weniger ist mehr quasi direkt gegenüberstehen. Ich freue mich darauf.
LG Anita
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Servus Anita,
ich grauliere zum tollen Ergebis und bin mir sicher, du schaffst 2026 noch mehr! Das Bastelzimmer ist der einzige Raum im Haus, in dem 4 Boxen am Boden stehen, deren Inhalt verräumt werden will. Wobei ich aber dazusagen möchte, dass sich darin vorwiegend geschenktes Papier aus einem aufgelassenen Bastelgeschäft befindet. Mein Problem bei der ganzen Sache: Ich gehe ins Bastelzimmer um den Inhalt der Boxen zu verräumen und kaum steh ich drinnen – ZACK – sitz ich schon wieder beim Basteltisch, da mich das nächste Projekt mehr reizt als die Absicht, Ordnung zu machen!!! Ich werde mich jetzt aber darum kümmern (müssen). Mein Laser wird mit neuem Zubehör aufgepimpt und ich möchte damit arbeiten können ohne aufpassen zu müssen, wo ich hintrete . . . Liebe Grüße
ELFi
PS.: Im neuen Schlafzimmerschrank und auch im Vor- und Gästezimmer gibt es leere Fächer, aber ich habe mir beim Kauf des Hauses vor 10 Jahren geschworen, mein Bastelmaterial nicht im ganzen Haus zu verteilen.
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Ohhh, liebe Elfi, du sprichst mir aus der Seele. Gestern wollte ich weiter ausräumen/sichten, da fielen mir ein paar Stoffe in die Hände und – ZACK – saß ich an der Maschine… Aber jetzt muss ich ran, es hilft alles nicht, denn der eigentliche Plan sieht diese Woche ein ganz anderes/ganz bestimmtes Projekt vor, für das ich in einer unter Bergen von anderem Zeugs begrabenen Kiste nach etwas schauen möchte… Drücke mir die Daumen, dass ich mich nach dem Kommentieren der heutigen Nachrichten hier im Blog auch wirklich dran mache… 😉
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Da warst du in 2025 sehr erfolgreich.
Ich bin auch dabei, leider eher nachlässig. In 2025 habe ich nichts aufgeschrieben, aber für 2026 habe ich alles fotografiert bisher und ich hoffe, das spornt mich an.
Schaffen wir es gemeinsam, dass unser Zuhause luftiger und übersichtlicher wird?
Die Zeit wird es zeigen – ich drücke dir die Daumen, dass es klappt und freue mich über deine Fortschritte.
Eine schöne Restwoche wünscht
Petra
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Ja, liebe Petra, lass es uns gemeinsam schaffen, dass unser Zuhause luftiger und übersichtlicher wird. Die gegenseitige Motivation hilft!
Liebe Grüße
Anita
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Liebe Anita,
so eine Statistik scheint mir doch ganz gut zu helfen. Übers Jahr immer mal wieder drei, vier oder sogar mehr Teil zu entsorgen, fällt einem im nachhinein sicher nicht mehr so deutlich auf. Doch Zahlen lügen nicht! Glückwunsch zu über 1400 verabschiedete Dinge. Viel Erfolg beim Ausräumen und Entrümpeln, und für mehr Platz in 2026.
Liebe Grüße Anke
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Vielen lieben Dank, Anke. Die Zahlen sind toll, keine Frage, aber von wirklich sichtbaren Erfolgen oder wirklich frei gewordenen Flächen (in/unter/auf… Schränken…) bin ich weit entfernt. Egal, ich habe das Zeugs irgendwann angeschleppt/angenommen/gehortet, jetzt muss ich es auch selbst wieder loswerden. Es wird und ich bin zuversichtlich, dass ich irgendwann mein Ziel erreicht haben werde. Nicht aufgeben ist mein Motto. 🙂
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Liebe Anni, ich bin begeistert und gleichzeitig ein wenig erschrocken.
Sieht man doch, wie viel Dinge man hat, die man nicht mehr braucht und auch nicht mehr vermisst.
Ich finde es klasse, dass es über 1000 Teile waren, also weiter so.
Und natürlich gibt es hier auch schon das ein oder andere, was in den neuen Tagen schon weg ist. Aber irgendwie fällt es gar nicht auf.
Schönen Abend und lieben Gruß
Nicole
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Liebe Nicole,
da sagst du was. Mich erschreckt das auch, wie viel Zeugs ich, wie viel Zeugs die meisten von uns vermutlich haben. Ich zähle oft natürlich auch einzelne Zettel oder Stifte usw. mit, wenn man es jedoch wirklich ernst nimmt, muss man ja auch alles mitzählen, schließlich ist alles da. Ich bin weit davon entfernt, „wirkliche Dinge“ – wie vielleicht Töpfe, Blumenvasen oder ähnliche/größere Dinge – auszumisten, obwohl… in Kürze steht ein Koffer auf der Ausmistliste, der ist auf der Reise kaputt gegangen und steht nun vor dem Keller und wartet darauf, dass er zum Sperrmüll kommt.
Ich kruschtle noch ein wenig weiter, hab du auch einen schönen Abend und wir lesen uns. Ich freue mich.
Viele Grüße
Anita
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