
Ungezählt zählt auch für weniger ist mehr…
Diese Woche kann ich nicht mit großen Zahlen glänzen, was das Ausmisten angeht, aber es ist nicht so, dass ich nichts getan hätte. Ganz im Gegenteil. Mein Augenmerk lag gestern auf dem Umsortieren von unserem Zeugs, das sich nach Juniors Umzug in die Studentenstadt vor gut drei Jahren in seinem Zimmer angesammelt hatte. Wo er doch nur noch wenig zuhause war… Nun ist es so, dass er diese Woche ein Praktikum in Stuttgart begonnen hat und damit holterdiepolter letzte Woche wieder bei uns aufgeschlagen ist. Vermutlich nicht für ewig, aber jetzt ist er nun mal länger als nur ein Wochenende oder ein paar Tage da und so mussten wir den von uns zwischenzeitlich okkupierten Schrankplatz wieder hergeben, damit er seine Klamotten unterbringen kann. Tja.
Anstelle also auszumisten, habe ich in meinem Kleiderschrank ein wenig umsortiert, dazu in Juniors Zimmer dies und das umgeräumt, sodass am Ende seine Sachen wieder Platz gefunden habe und unser Zeugs auch wieder gut bei uns im Schrank verstaut ist. Nebenbei habe ich aber auch dies und das, was sonst so in Juniors Zimmer an Zeugs rumflog, das da nicht hingehört, an die richtigen Orte aufgeräumt und einiges an Papierzeugs, leeren Einkaufstaschen, Kartons usw. auch ungezählt entsorgt.
Danach habe ich mich noch einer Kiste oben im Nähzimmer gewidmet, in der ich ausrangierte Kleidung fürs Upcycling aufbewahre, und die ich lange schon mal durchschauen wollte. Mein Plan sah vor, aus ein paar dem Junior längst zu klein gewordenen Oberteilen Sachen für Baby L. zu nähen. Mit dem Sichten kam die Ernüchterung. Bei näherer Betrachtung zeigte sich, dass das Material von ein paar Sachen dünn, brüchig, ausgeleiert, fleckig und was weiß ich noch alles war, und sich diese Teile nicht mehr fürs Upcycling eigneten. Somit wurden aussortiert:
3 Teile aus dem Nähzimmer (Lila)
- 1 Hoodie
- 2 Langarmshirts
In der Kiste sind noch ein paar ausrangierte Teile, die ich noch sichten muss bzw. bei denen ich überlege, ob ich sie zeitnah weiterverarbeiten möchte. Denn ich möchte die Kiste leer bekommen. Diese Aufgabe habe ich mir fürs Wochenende vorgenommen.
Die Kiste habe ich wieder unter den Schreibtisch geschoben, aber da ich schon mal im Flow war, landete noch ein bisschen Kram vom überfüllten Hängeregister, das auf dem Schreibtisch steht, in der Tonne, nämlich:
33 Teile rund um den Schreibtisch (Orange)
- 1 Jahreskalender. Ich habe bereits einen im Einsatz und das Jahr wird ja nicht länger, nur weil ich zwei Kalender hier herumliegen habe. Schade eigentlich. 😉
- 1 Mitgliederzeitschrift aus dem Dezember des Vor-Vorjahres lag hier auch noch herum
- 1 ausgedruckte Wanderroute, die längst erwandert wurde
- 1 Gebrauchsanweisung für eine Pfanne – jemand möge mir bitte mal erklären, warum ich so etwas überhaupt aufbewahre und warum dann ausgerechnet im Hängeregister am Schreibtisch?
- 6 Notizzettel mit irgendwelchen Notizen, auf die ich mir keinen Reim mehr machen kann
- 2 Schreiben der Krankenkasse aus dem Jahr 2021 (!)
- 1 eingetrocknetes Gummiband
- 2 Kassenbelege
- 1 Blanko-Grußkarte, die mir nicht gefällt und die ich daher niemals verwenden werde
- 1 leere Verpackung, flach zusammengefaltet – hä?
- 8 Blätter A4 mit Ideensammlungen für dieses und jenes – das meiste davon längst im positiven Sinne erledigt oder die Ideen haben sich durch langes Liegenlassen von alleine erledigt 😉
- 8 Blätter A5 wie vorstehend
Immerhin 36 Teile. Auf dem Sideboard neben dem Schreibtisch liegt auch noch jede Menge Zeugs, das gesichtet werden will. Da habe ich also schon den nächsten Plan für Weniger ist mehr.
[verlinkt]
1000 Teile raus

Gut gemacht 💪 liebe Anni 🤗 irgendwie verleiten leergezogene Kinderzimmer zum Zwischenlagern ungenutzter Dinge… Schön, dass Junior wieder einziehen kann und das auch möchte. Und Du einmal mehr nun weniger (Zeugs) im Zuhause hast 😅
Liebste Grüße an Dich von Katrin
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Soooo ist es, das Zimmer war so praktisch all die Zeit. Zeugs rein, aus den Augen aus dem Sinn. 🤭
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