Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 14/26 Teil 2

Endlich im Keller angekommen

Ich habe einen meiner beiden Tage Resturlaub genutzt, um mich nach Jahren eeeeeeeeeeeeeendlich wieder einmal der Herausforderung Keller zu stellen. Nachdem ich am Montagmorgen in zwei Sideboards im Esszimmer dies und das auf-, ausgeräumt und aussortiert habe, zog es mich um die Mittagszeit nach unten in die Kammer des Schreckens. Ich musste zunächst Kisten von A nach B räumen, um an C zu kommen. Dann wieder zurück, hin und wieder her… Es war ein immenser Kraftakt, zeitweise kam ich gar nicht mehr zur Tür heraus, soviel stand gestapelt davor… Ich habe Sachen, die zusammengehören, sortiert, dies und das entdeckt, was ich mit meinem Mann diskutieren muss, habe manche Dinge nicht entschlüsseln können, wofür sie sind, und so ging es gerade weiter. Nebenbei habe ich Kiste um Kiste für das Sozialkaufhaus gefüllt und auch die Behälter für den Müll wurden voller und voller. Ich habe nicht alles gezählt, was das Haus verlassen hat, aber für einen groben Überblick reicht es und so freue ich mich, in meinem Zahlenfeld nun endlich einiges in Rot für die Kategorie Keller ausmalen zu können. Ein bisschen Pink (Dekoration) gibt’s auch noch dazu…

Die Sachen wurden entsorgt oder, soweit gut, in der Familie weiter-/zurückgegeben bzw. zum Gebrauchtwarenladen der Karlshöhe (Sozialkaufhaus) gebracht.

89 Teile aus dem Keller (Rot)

  • 1 Flaschenkarton – diese Versandkartons sind sehr stabil und wir bewahren daher immer mal wieder welche auf, falls es Bücher zu Momox oder anderswohin zu senden gibt. Aktuell steht kein Versand an, so durfte dieser Karton, von dem eh keiner mehr wusste, jetzt im Papiermüll verschwinden
  • 2 Flaschen-Geschenkkartons
  • 3 wirklich große Plastiksäcke, in denen vermutlich mal Gartenauflagen oder was auch immer geliefert wurden. Das Material ist schon ganz brüchig, die Verpackungen können weg
  • 1 normaler Versandkarton (wieder einer aus dem noch immer genügend großen Fundus)
  • 1 Paar Rollerskates
  • 1 Paar Schützer für Ellbogen und Knie zu den Rollerskates
  • 1 Paar Stiefel
  • 1 Paar Schlittschuhe aus meiner Zeit als Teenager, das Material ist schon ganz steif geworden oder war schon immer so, denn ich erinnere mich, dass die Stiefel nie bequem waren und ich immer eine Blase am Knöchel bekam, wenn ich Schlittschuh gelaufen bin
  • 1 Paar Flossen aus meiner Zeit, als ich aktiv getaucht oder Geschnorchelt habe, ich glaube, das war zuletzt 1998 am Great Barrier Riff 😉
  • 1 Tauchermaske
  • 1 Schnorchel
  • 1 Paar Langlaufschuhe, die auch immer zu Blasen führ(t)en, darum sind sie auch nicht bei den Skisachen aufbewahrt, sondern fristen ein einsames Leben im Keller (warum ich sie nicht schon vor Jahren entsorgt habe… ach…)
  • 13 Drahtbügel aus der Reinigung von vor Jahren, sie sind schon ganz komisch anzufassen/irgendwie angelaufen… bähhh
  • 5 Hosenbügel
  • 2 große Papiertüten
  • 1 Decke
  • 1 große Tragetasche mit Reißverschluss
  • 20 Teile Tupperware und anderes Plastikdosenzeugs
  • 1 Übertopf
  • 1 Mini-Schoko-Fondue
  • 1 riesiger Spielzeugbagger (es liegen noch zwei große Spielkrane und anderes Spielzeug auf einem Schrank im Keller, aber das Zeugs auf den Schränken wollte ich zunächst erst unangetastet lassen, denn es stört nicht beim Herumkruschteln davor und alles auf einmal geht nicht – nicht mental oder so, sondern in Sachen Kraft und Platz in der Mülltonne bzw. im Auto, um die Sachen wegzubringen)
  • 1 Playmobil-Piratenschiff, das Junior bekam, als der Neffe nicht mehr damit spielte, ging nach vielen Jahren zurück zum Neffen, der inzwischen selbst einen Buben hat, so kann die nächste Generation damit spielen – diesen Kreislauf mag ich gerne
  • 1 Zaubertafel
  • 12 Trinkbecher mit Deckel/Strohhalmen, nigelnagelneu, sind inzwischen bei der Nichte angekommen
  • 12 Gläser Tomatensauce, die ich wohl in der Coronazeit bestellt, in den Keller getragen und dann dort vergessen hatte. MHD Frühjahr 2022, ich möchte sie nicht mehr probieren
  • 1 Schuhkarton, in dem ich die Osterdeko – siehe unten – zum Sozialkaufhaus getragen habe
  • 1 Packung mit Gelbsenf-Samen, die haben wir vor zwei Jahren versehentlich gekauft – klassisch daneben gegriffen, eigentlich sollte Phacelia als Gründüngung mit –, jetzt stand die Packung zwei Jahre im Keller… weg damit

Im Kellerschrank stand und steht auch ein Karton mit Osterdeko, den habe ich mir geschnappt und bin mal kurz wie mit dem Rasenmäher drüber… Gehen durften (nicht nur aus dem Karton):

82 Teile Osterdekoration (Pink)

  • 19 Ostereier aus Kunststoff
  • 1 großer Deko-Hase
  • 1 Körbchen aus Metall
  • 1 Keramik-Ei
  • 1 Kantenhocker-Hase
  • 4 Hasen aus Holz
  • 3 Hasen aus Filz (dazu zeige ich die Tage noch was)
  • 1 Girlande aus Draht
  • 1 Keramik-Hase
  • 5 Holzanhänger für den Osterstrauch
  • 45 Glasanhänger für den Osterstrauch

In zwei großen blauen Müllsäcken stecken unsere Auflagen unseres Vorgänger-Balkonsofas. Die werden erst einmal behalten, da die aktuellen Auflagen verschlissen sind und es momentan keinen Ersatz für das aktuelle Sofamodell gibt. Mich ärgert so etwas ja, dass Ersatzteile nach wenigen Jahren aus dem Sortiment verschwinden und man quasi neu kaufen muss. Ich habe schon geschaut, was es kostet, Auflagen maßgeschneidert zu kaufen… nahezu unbezahlbar, da wäre ein komplett neues Sofa nur wenig teurer… Ach egal, ich mag mich nicht ärgern, vielleicht bekomme ich irgendwo schönen Outdoorstoff und nähe die Bezüge für die Auflagen selbst. Warum eigentlich nicht…?!

Die Vorgänger-Auflagen kommen vielleicht im Garten nochmals zu neuem Glanz, denn dort planen wir noch ein Bänkchen. Mal schauen, was daraus wird. Entsorgt sind sie sonst ja schnell, jetzt, wo ich sie schon mal hinter einem Regal aus der Ecke hervorgezerrt habe. 😀

So, das soll es für heute gewesen sein. Ein Ausruf der Freude schließt diesen Beitrag: Wohoooo! 171 Teile weg auf meinem Weg zu Weniger ist mehr. Und wo die Sachen lagen, liegt noch viel mehr zum Ausmisten…

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1000 Teile raus

Ein Gedanke zu „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 14/26 Teil 2

  1. Avatar von nealichnealich

    Großartig und sicher sehr befreiend und entlastend, der neue Zustand im Keller, liebe Anni 🤗 ein Anfang ist gemacht und gerade diese uralt-Schätzchen lassen sich doch mit etwas Realität (Blasenverursacher, Materialschwächen, Besitzverhältnisse…) gut verabschieden 😉

    Wir bleiben dran 💪

    💕 grüßle dazu von Katrin

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