An apple a day | antetanni sagt was (Teil 6)

Music was my first love…
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Da steht er, der Karton mit den Erinnerungen aus grauer Vorzeit…

Beim Stöbern in diversen Kästen, Kisten und Kartons ist mir ein Karton mit meinen Schallplatten aus den Achtzigern und Neunzigern in die Hände gekommen.

Richtig viele sind es nicht, ein echter Schallplattensammler wird nicht mal schmunzeln über die klägliche Anzahl der Platten :-). Und der Göttergatte schüttelte ohnehin nur den Kopf, als er sah, welche „Schätze“ ich da im Karton aufbewahrt habe. Pah, davon lasse ich mich nicht beeindrucken. 😀

Es sind nämlich alles Platten, die ich geliebt und auf Endlosschleife immer und immer wieder abgespielt habe. Dabei habe ich gesungen, gelacht, geweint, geschwärmt, geliebt, gelebt.

Music was my first love
And it’ll be my last
Music of the future
And music of the past…

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* * *

Einige davon habe ich mir später als CD gekauft, als die Zeit der Plattenspieler (für mich) vorüber war. Als ich mir nämlich meine erste „richtige“ Stereoanlage gekauft hatte, verzichtete ich damals auf einen Plattenspieler. Das war schon richtig so.

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Mit im Karton steckten auch diese drei Hörspiel-Schallplatten. Nein, die kann ich nicht hergeben. Zu schade ist es, dass nur drei Stück unserer großen Hörspiel-Plattensammlung übrig geblieben sind. Ich weiß, dass wir viel mehr Hanni-und-Nanni-Hörspiele und Hui-Buh-Platten (mit der Stimme von Hans Clarin als Schlossgespenst, unvergessen – ein Klassiker!) hatten, dazu fast alle Grimm’schen Märchen und noch viele weitere Hörspiele. Ich weiß aber auch, dass ich irgendwann im Teenager-Alter auf dem Trip war, aus Schallplatten Schmuck zu machen, da mussten einige Scheiben dran glauben…

Was aber jetzt mit dem Karton voller Platten tun? Ein paar davon bin ich bei Freunden losgeworden, die heute noch oder wieder leidenschaftlich gerne Langspielplatten auflegen. Und der Rest? Erst überlegte ich, ob ich sie digitalisieren solle, aber nachdem ich den Zeitaufwand und den Nutzen für mich abgeschätzt habe, fiel mir die Entscheidung leicht: Nein. Lieber kaufe ich mir das ein oder andere Lieblingslied digital für den MP3-Player oder das Smartphone.

Gesagt. Geplant. Getan? Von wegen! Mein Recherche nämlich hat ergeben, dass es einen Großteil meiner Platten gar nicht als Musikdownload oder als CD zu kaufen gibt (jaja, höre ich den Göttergatten hämisch sagen…bei DER Auswahl…) :-P. Also doch digitalisieren? Zumindest ein paar davon?

Ich bin noch unschlüssig. Und somit ist mein heutiger Plan in Sachen Eins-aus-Zweihundertsechsundneunzig in Teilen gescheitert… Egal, davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Jetzt wandert der Karton erst mal wieder in die hinterste Nische unter der Dachschräge und kann da noch ein Weilchen sein Dasein fristen, bis mir eine zufriedenstellende Lösung eingefallen ist.

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To live without my music
Would be impossible to do
In this world of troubles
my music pulls me through

Welche Schätze in Sachen Musik/Hörspiel bewahrst du auf?

8 Gedanken zu „An apple a day | antetanni sagt was (Teil 6)

  1. Avatar von DeniseDenise

    digitale die platten und dann lade sie auf youtube hoch! so haben Leute wie ich – die deine Plattensammlung übrigens anhimmelt – auch was davon 🙂 (eigennützig, ich weiß, entschuldige!) liebe Grüße zum ersten Mai 🙂
    Denise

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Ohhh, wie schön, endlich jemand mit (meinem) MusikGESCHMACK! ♥ Grins. Puhh, vor dem Digitalisieren habe ich echt Respekt, also vielmehr vor der vielen Zeit, die ich damit dann zu verbringen habe. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, der Karton steht erst mal wieder in der Ecke unter der Dachschräge und wenn ich hinter die vielen anderen Punkte auf meiner virtuellen To-do-Liste einen Haken habe setzen können, habe ich bestimmt auch mehr Muße, mich mit dem Thema der Schallplatten eingehend auseinanderzusetzen.

      Hab du auch einen feinen Feiertags-Sonntag mit hoffentlich ein bisschen Sonne am Himmel, sonst einfach „nur“ im Herzen. ♥

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  2. Avatar von nealichnealich

    Ohhh, bin ich froh, dass Du Deine Entscheidung verschiebst 😉 Ich habe auch so Schätzchen hier stehen, bei der Neuordnung der Technik hat der Plattenspieler seltsamerweise überlebt, die LPs auch… Von den Kassetten haben wir uns konsequent getrennt, niemand mag Geleiertes hören, während ein feines Rauschen von der Platte durchaus in Kauf genommen wird…
    Ich erinnere mich breit grinsend an die entsetzten Blicke meiner Kinder, als ich ihnen eines meiner Hörspiele aus Kindertagen vorspielte und dann die Platte umdrehen wollte: MAMA, WAS machst Du da??????? Herrlich 🙂
    Dir einen schönen Sonntag und alles Liebe, Katrin

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      *Lach*, jaaaaa, das Plattenumdrehen hatte ich ganz verdrängt… Anfangs hatten meine Schwester und ich einen Plattenspieler, auf den man gleich mehrere Platten auf so einen langen Stab aufsetzen konnte, nach dem Abspielen der ersten Platte (natürlich nur der einen Seite), plumpste die nächste Scheibe runter. Ob das förderlich für die Gesundheit der Platten war?! Ach, herrlich, dieser Rückblick… ♥

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Ach, wie schön, das freut mich sehr. Ich sag’s dir, Maria, es ist ein Elend, dass uns so viele Kilometer trennen. Ansonsten würden wir doch glatt mal einen Plattenabend machen und gemeinsam die alten Liedtexte schmettern. Hach, eine wunderbare Vorstellung. Sobald ich das nächste Mal eines der alten Lieder höre, werde ich ganz fest an dich denken und für dich mitsingen! ♥

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