Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 3/26 Teil 3

Weiter im Nähzimmer…

Und hier und da war ich auch anderswo aktiv. Bevor ich aber loslege und erzähle, was ich alles losgeworden bin, möchte ich Nähzubehör anbieten, das eine Freundin von mir gegen Übernahme der Versandkosten loswerden möchte:

Wer Interesse hat an Webbändern, Schrägbändern, Webetiketten oder Zackenlitze (alles neue Sachen), darf sich gerne bei mir melden, ich stelle dann den Kontakt zwischen euch her und ihr baldowert alles Weitere bitte direkt aus. Am besten wäre es, wenn du mir deine WhatsApp-Daten per E-Mail senden würdest.

Und nun aber zu den Sachen, die ich in dieser Woche weiter losgeworden bin. Ich freue mich sehr, dass ich vorankomme und so gaaaaaanz langsam sehe ich wieder Licht am Ende des Tunnels, also in all dem Chaos im Nähzimmer, das hier seit letzter Woche mehr denn je herrscht. Immerhin sind schon eine große Holzkiste auf Rollen weg bzw. andere Behälter leergezogen, die vor und auf den Schränken oder unter dem Schreibtisch standen. Die Inhalte habe ich ausgemistet oder sie haben – neu geordnet – an anderer Stelle, wo sie besser dazu passen, Unterschlupf gefunden.

Raus flogen heute Vormittag bzw. kommen die Tage endgültig weg:

6 Teile Verpackungen/Kartons (Braun)

  • 1 Jutebeutel, den ich mal pimpen wollte. Ich habe Berge an Jutebeuteln im Fundus, es wird Zeit, dass ich nun diesen hässlichen Beutel loslasse, davon hängt mein Lebensglück nicht ab. 😉
  • 1 kleiner Jutebeutel geht morgen mit zu meinem Vater. Er liebt diese Beutel im Mini-Format, ich weiß auch nicht genau, warum. Aber er klagte unlängst darüber, einen verloren zu haben, da kommt mir der Fund heute im Nähzimmer gerade recht
  • 1 Beutel (25 Liter) voll mit Verpackungschips, die kann und will ich keinesfalls zählen *lach*, da würde ich die 1000 Teile 2026 direkt schon überschritten haben… 😀 😀 😀 Die Tüte kommt nächste Woche mit ins Büro, dort benötigen wir alle Nase lang solche Verpackungsdinger, das trifft sich also gut
  • 1 Papiertragetasche, die nicht mehr benötigt wird
  • 1 Karton
  • 1 Schuhkarton

206 Teile aus dem Näh-/Bastelzimmer (Lila)

  • 5 Teile ausrangierte Kleidungsstücke, die ich fürs Upcycling aufbewahrt hatte. Die Projekte, die ich dafür im Kopf hatte, haben sich inzwischen überholt, jetzt dürfen die Sachen gehen.
  • 8 Jeanshosen (im Ganzen bzw. größere Stücke Jeans) – der Vorrat ist hier über zwei Zimmer verteilt, da werden noch Hosen folgen, die gehen dürfen, ohne dass sie „upgecycelt“ wurden…
  • 12 Kissenhüllen sind zugeschnitten, um sie für das Spendenprojekt Bunte Stoffe gegen Grau zu nähen
  • 1 zweite Holzkiste, in der ich bisher die Wachstücher und beschichte Baumwollstoffe aufbewahrt hatte, geht zu Baby L. ins neu eingerichtete Kinderzimmer. Wachstücher & Co. konnte ich den Behälter umziehen, in dem die unten aufgezählten Teile lagerten, die zum Tierschutz gehen
  • 1 Mini-Utensilo aus Jeans, das hier für die Aufbewahrung von Kleinkram aller Art diente, bei dem nun aber das Kunstleder nach Jahren mehr und mehr zerbröselt
  • 7 beim Zuschnitt übrig gebliebene Reststücke SnapPap vom Kater Paule Rucksack. Die finde ich, sollte ich jemals ähnliche Zuschnitte benötigen, nie wieder, also dürfen sie jetzt doch besser gehen, auch wenn der Platzgewinn dadurch natürlich überschaubar ist. Aber egal, alles zählt auf dem Weg zu weniger ist mehr…
  • 3 Anleitungen fürs Mini-Bügeleisen, das ich auch ohne Anleitung zu bedienen weiß
  • 3 Handmaße aus Kunststoff – nutze ich nicht, ich habe eines aus Edelstahl
  • 44 Ersatzknöpfe von Kleidungsstücken, die längst nicht mehr in unserem Besitz sind. Ich schreibe auf die Tütchen immer drauf, zu welchem Kleidungsstück die Knöpfe gehören, sodass ich sie nun also ruhigen Gewissens gehen lassen kann, da im Knopfvorrat ganz bestimmt kein Mangel herrscht… Und da ist irgendwo, ich weiß gerade nur nicht wo, noch eine kleine Dose mit solchen Zubehörteilen…
  • 95 (!) Aufbügeletiketten mit dem Namen vom Junior aus seiner Zeit als Kindergartenkind. Ich darf erwähnen, dass er in diesem Jahr 23 Jahre wird und ich seit Jahren in keine seiner Kleidungsstücke/Taschen mehr Etiketten einbügle oder aufklebe… 😀
  • 27 Textilaufkleber wie vorstehend

41 Teile Komono (Gelb)

  • 25 Teile (in etwa, ich habe die Sachen nicht gezählt) aus dem (Geschenke-/Mitbringsel-) Fundus, darunter Taschen, Täschchen, Schlüsselanhänger, Geldbeutel, Untersetzer, Bestecktaschen, Puppenbettdecken und mehr, verlassen das Haus am Montag via Paket für ein Spendenprojekt für den Tierschutz . Wenn du mehr dazu wissen möchtest, lies dich hier bei Sabine rein → https://sabinesharzquilt.blogspot.com/2026/01/wir-brauchen-eure-hilfe.html.
    Wie praktisch, dass ich dafür einen der Kartons, die ich unter dem Schreibtisch vorgekramt hatte, verwenden konnte. Zwei Fliegen und so, du weißt schon.
  • 1 Deckel von einem To-go-Becher, den ich als Stifteköcher verwende. Ich werde den Becher nie als Trinkbehälter nutzen, daher darf der Deckel, den ich seit Jahren in der Schublade liegen habe, gehen
  • 3 Reststücke Organzaband
  • 12 Teile sonstiges Kleinzeugs

26 Teile Papierkram (Orange)

  • 4 Stehsammler aus Karton sind zu verschenken und in den Flohmarkt gewandert (dort war der Link zu den Kleinanzeigen veraltet… wenn man nicht ständig immer alles im Blick hat… seufz… aber jetzt ist er aktualisiert)
  • 14 Teile Papierkram, darunter Notizzettel, einzelne Servietten und Kartonverpackungen, die ich – du ahnst es – wiederverwenden wollte, und einige Gratis-Postkarten, die ich nie weiter verwenden werde. Hier darf ich lernen, mich von diesen kostenlosen „Mitnehmseln“ nicht weiter verführen zu lassen…
  • 6 Kassenbons und abgelaufene Rabattcoupons
  • 1 Broschüre vom Mammascreening – ich bin gut informiert und gehe regelmäßig zur Vorsorge
  • 1 Rechnung vom Mini-Bügeleisen, das ich vor fünf Jahren gekauft habe. Gewährleistung längst abgelaufen

16 Teile im Badezimmer

  • 1 Deostift, der nicht hält, was er verspricht
  • 15 Kosmetikproben; da liegen irgendwo noch mehr, das ist nur der erste Schwung, der mir gerade in die Hände flog, als ich ein neues Deo aus dem Schrank gekramt habe

Aufgeräumt wurden zudem Dutzende von Wäscheklammern, Kerzen und sonstigem Zeugs, das im Nähzimmer bzw. rund um den Schreibtisch lagerte, dort aber nicht hingehört. Alles ist nun am richtigen Platz aufgeräumt

Ich kann es nicht leugnen, diese Woche ging es ganz schön rund beim Ausmisten, auch wenn ich von meinem Ziel für Weniger ist mehr – wirklich Platz zu gewinnen und vor allem Kisten und Kästen vor/auf/unter/neben den Schränken/Tischen loszuwerden, noch ein gutes Stück und mehrere Aufräumwochen entfernt bin. Ich hoffe, ich bleibe so motiviert am Ball, dann wird das schon… 😉

[verlinkt]
1000 Teile raus

4 Gedanken zu „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 3/26 Teil 3

  1. Avatar von Oma SchlafmuetzeOma Schlafmuetze

    Vielleicht sollte ich auch aufschreiben, was ich so entsorge. Könnten auch locker 1000 Teile werden.
    Seit ich Rentnerin geworden bin und ab und zu mal an die drei Container denken muss, die mein Sohn bestellen will, wenn ich den „Löffel abgegeben habe“, schaue ich anders auf den ganzen Krempel, den ich so aufbewahre, weil man es noch gebrauchen könnte 😉.
    Mit Hochachtung schaue ich auf meine Nichte, die mit Mann und Hund in einen Wohnwagen ans Meer gezogen ist. Da muss man sich aber richtig trennen.
    Viel Erfolg dir!

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Es ist echt der Wahnsinn, was sich so alles ansammelt über das Leben. Und 1000 Teile sind überhaupt nicht viel, wenn man ein Hobby wie Nähen oder Basteln hat, das ganze Kleinzeugs wird echt unterschätzt. Mir ist die Zahl nicht so wichtig, vielmehr möchte ich es sehen/spüren, dass Zeugs weg ist, dass in den Schränken Luft ist, um auch mal was Neues reinstellen zu können, und nicht immer in Tetris-Manier gearbeitet werden muss. Oft verliere ich die Lust an Projekt X oder Y, weil ich weiß, dass ich Stunden zuvor anfangen muss, das Zeugs aus dem vorderen Teil der Schränke auszuräumen, um überhaupt an die hinteren Sachen zu kommen. Das möchte ich nicht mehr und ich merke es Jahr für Jahr mehr, wie es mich belastet. Drei Container? Braucht es hier locker, aber von den ganz großen… 😉 Nein, das möchte ich auch nicht, ich möchte möglichst vieles selbst regeln können und unnötigen Ballast lange vor dem Löffel abgeben. 😀
      Wohnwagen am Meer hätte was wegen Meer, in Sachen Platz wäre es mir doch ein wenig zu wenig Raum.
      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar
      Anita

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  2. Avatar von ValomeaValomea

    Anni!!! Unglaublich!!! Du bist echt fleißig…

    Aber wenn da noch die KITA Aufnäher vom Junior sind kann es nicht schaden, dass Du das mal durchsiehst.

    Und Du wirst jeden Tag ein kleines Strahlen im Gesicht haben wenn Du an den Ort des Geschehens kommst und die Kiste steht nicht mehr vor dem Schrank und die Kartons sind weg…

    Ich glaube, ich brauche keine Webbänder und Schrägbänder…

    LG

    Elke

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Ich bin so im Flow heute, ich kann gar nicht aufhören, da folgt nächste Woche bestimmt ein weiterer Beitrag. 😀 Und ich sortiere weiter und weiter und war schon 2 x an der Mülltonne, um Zeugs loszuwerden, das es gar nicht erst in einen Blogbeitrag schaffen soll. Ich bin so happy. Es ist noch immer ein riesiger Berg, der zu bewältigen ist, aber im Nähzimmer ist ein Zwischenziel – nämlich, dass keine Kisten/Kartons usw. mehr vor den Schränken stehen – in Kürze erreicht und das tut so gut.

      Ich bleibe bei den Webbändern und Schrägbändern auch standhaft. Erst dachte ich, vielleicht wären die was für die geplanten Canvastaschen, aber nein, ich habe mich dagegen entschieden, so schön sie auch sind.

      Liebe Grüße

      Anita

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