Jahresprojekt 2026 | Januar

Und schon sind wir mitten drin im neuen Jahr…

Unglaublich, das neue Jahr hat gefühlt doch eben erst angefangen. Aber ein Blick auf den Kalender zeigt unmissverständlich, dass der Januar bereits Gesichte und der Februar in vollem Gange ist. Höchste Zeit, dass ich mir Gedanken über meine Jahresprojekte mache.

1_Weniger ist mehr

Auch dieses Jahr möchte – MUSS! – ich weiter am Ausmisten dranbleiben. Und so bleibt Weniger ist mehr weiter auch eines meiner Jahresprojekte. Bislang läuft es gut, ich habe schon unendlich viel Zeugs entsorgt, wobei es mir nicht um das Zählen geht, das ist ein netter Nebeneffekt, mehr aber nicht. Mein Ziel ist, dass alles Zeugs, das ich habe/das wir haben (und das wir auch nutzen!), IN den Schränken Platz findet, die dafür vorhanden sind. Ich bin die vielen Kisten und Kartons leid, die unter dem Schreibtisch, in den Ecken, vor und auf den Schränken stehen, und kann das alles nicht mehr sehen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss aber auch in den Schränken Platz geschaffen werden. Es muss Zeugs raus, das eben nicht benutzt wird und somit nur Platz in Anspruch nimmt und nervt, wenn ich es herausräumen muss, um an irgendeinen Gegenstand zu kommen, der dahinter steht. Es wird vermutlich noch sehr lange dauern, bis das alles soweit ist, aber das macht nichts, ich freue mich über jeden Schritt auf meinem Weg zu weniger ist mehr und bleibe zuversichtlich, dass ich irgendwann am Ziel ankomme.

Gemalt wird auch 2026 wieder. Da ich im Januar bereits über 1.400 Teile aussortiert hatte und erst jetzt zum Notieren gekommen bin, wollte ich nun nicht zig Zahlenfelder von 1 bis 25 anmalen und habe daher zwei Zahlenfelder mit höheren Zahlen angelegt. Bisschen doof ist – ich hätte die Felder für die hohen Zahlen im Verhältnis größer zeichnen sollen. Aber es ist jetzt wie es ist, ich lasse das so und versuche künftig wieder, jeden Beitrag sofort in Zahlenfeldern darzustellen. Mal gucken, ob ich weiter so gut vorankomme, denn es sind noch viele 100er- und 50er-Felder frei. 😀

Zahlenfelder hin oder her – so sieht mein Rückblick auf den Januar 2026 in Sachen Ausmisten aus. Naja, oder so ähnlich, ich stelle nämlich gerade fest, dass ich mich bei all den vielen Zahlen vertan habe. Im Januar habe ich in Summe 1.453 Teile ausgemistet, aber „nur“ 1.414 ausgemalt. Das habe ich erst festgestellt, als ich schon fleißig für den Februar weiter ausgemalt habe. Inzwischen habe ich die 39 Teile nachgetragen und mit dem Blick per Ende Februar sollte das dann wieder passen. Pffff, ganz schön viel zu malen. 😉


2_Beutel, Taschen, Täschchen oder vielleicht doch weitere Kissenhüllen?

Der Stoffabbau ist ein weiteres Vorhaben, das ich angehen möchte. Dank der Nähprojekte für Bunte Stoffe gegen Grau habe ich in diesem Jahr schon einiges aus Baumwollwebware und Jersey genäht. Als Jahresprojekt aber habe ich mir vorgenommen, aus den vielen Canvasstoffen und anderen Materialien, die im Fundus lagern, jeden Monat mindestens einen Beutel, eine Tasche oder ein Täschchen zu nähen.

Im Januar habe ich Mini-Täschchen aus Manschetten genäht, die perfekt für Geldgeschenke oder eine Gutscheinkarte geeignet sind.


Im Fundus liegen noch immer unendlich viele Stoffe aus Baumwoll-Webware, sodass ich überlege, vielleicht auch noch (oder alternativ) weitere Kissenhüllen oder andere Sachen für Bunte Stoffe gegen Grau zu nähen. Es könnte also sein, ich stocke auf und halse mir auch noch ein drittes Jahresprojekt auf. Halleluja. Nun denn, es ist ja alles ein Kann und niemals ein Muss und irgendetwas wird schon dabei herauskommen. 😉

Der Start ist jedenfalls schon einmal geglückt, worüber ich mich sehr freue. Hach, solche Mitmachaktionen wie das Jahresprojekt sind für mich perfekt fürs Dranbleiben. Danke, Elke und danke, Andrea. ♥

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Jahresprojekte 2026
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8 Gedanken zu „Jahresprojekt 2026 | Januar

  1. Avatar von ValomeaValomea

    Liebe Anni,

    Deine Jahresprojekte sind so ganz nach meinem Geschmack!

    Wir entrümpeln ja nun schon länger gemeinsam. Und das Ziel, die Kartons vom Boden weg zu bekommen, kann ich nur ganz deutlich unterstreichen. Im Nähzimmer bin ich leider auch noch weit davon weg. Aber das ist eine gute Aufgabe!

    Witzig, dass in meinem Jahresprojekt ja auch eine Tasche vorkommt. Da können wir uns vielleicht gegenseitig inspirieren.

    LG
    Elke

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      So machen wir das, liebe Elke. Gemeinsam bleiben wir dran, ob beim Ausmisten, Kartons loswerden, Reste vernähen, Taschen nähen oder was auch immer. Ich freue mich, dass wir uns da gegenseitig motivieren und inspirieren.

      Liebe Grüße
      Anita

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  2. Avatar von Ankes StempelklatschAnkes Stempelklatsch

    Zum Glück kann ich mich ganz gut von Sachen trennen und miste immer mal wieder aus. So kontrolliert hat man natürlich eine noch bessere Ausbeute. Ein wirkliches Jahresprojekt habe ich mir nicht vorgenommen – außer das Jahresbingo *grins*!Liebe GrüßeAnke

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Das ist sehr gut, liebe Anke. Ich bin auf dem Weg dahin, dass ich irgendwann den großen Berg bezwungen habe und es dann ausreicht, hier und da immer mal wieder regelmäßig auszumisten. Ob meine Ausbeute kontrolliert oder unkontrolliert Stand heute besser ist, wage ich zu bezweifeln. Sie kostet vor allem viel Zeit und viele Nerven und sehr viel Kraft.

      Zu deinem Jahresprojekt kann ich dir nur gratulieren, du hast dir das richtige Projekt ausgesucht. 😉 ♥

      Herzensgrüße und so schön, dass du deine kreativen Werke immer wieder hier bei mir zeigst – Anita

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  3. Avatar von mirawundermirawunder

    Liebe Anni,
    was du zum Thema weniger ist mehr geschrieben hast, tat mir sehr gut. Ich beobachte euch schon eine ganze Weile beim Ausmisten und bewundere euch, wie ihr alle voran kommt. Dann denke ich immer, das kann ich gar nicht, weil bei mir sowieso alles zu spät ist. Und jetzt lese ich von Kisten und Kartons, die in Ecken, unter Tischen und vor Schränken stehen. Ich dachte immer, ich sei die Einzige, bei der das so ist.
    Und jetzt habe ich auch Freude an diesem „Ausmisten“, mein Sohn nennt es „Ablasten“, ein guter Begriff, finde ich. Sich von einer Last befreien. In den letzten drei Wochen ist es mir schon ganz gut gelungen, den Kram aus fünf Kisten in die Schränke zu verräumen und zum Teil zu verschenken.
    Das macht sogar Spaß.
    Ein tolles Jahresprojekt.

    Ganz liebe Grüße
    von Mira,
    die heute etwas schlaflos ist

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Oh wie wunderbar, liebe Mira. „Ablasten“, das gleich mal vorneweg, gefällt mir sehr gut, ich hoffe, ich kann mir den Begriff merken. 😉

      Ja, jeder hat sein eigenes Tempo beim „Auflasten“, wie dann später wieder beim Ablasten, das ist alles gut, wie es ist, es lässt sich ohnehin nicht verzwingen. Bevor man aber ganz aufgibt, finde ich jeden kleinen Schritt wichtig und richtig. Stück für Stück und alles zu seiner Zeit.

      Mein Ziel ist, neben dem Auflösung der Kisten/Kartons vor/auf/unter/neben den Schränken, dass ich künftig einen besseren Überblick über die Sachen habe, die ich besitze und auch gebrauche(n kann), und dass es Luft in und außerhalb der Schränke gibt und ich nicht mehr an allem festhalten will, nur weil es mal teuer, mal geschenkt, mal hip oder was auch immer war. Viele Dinge belasten mich heute und ich muss sie loslassen, wenn ich sie nicht mehr benötige. Die Erkenntnis muss sein, dass die Dinge nicht besser werden, wenn sie Schrankplatz verstopfen, und die Erinnerung nicht weniger schön wird, nur weil die Dinge weg sind.

      Ich freue mich, dass ich/dass wir, die wir uns regelmäßig zum Thema austauschen, dich inspirieren konnten. Stück für Stück wird das Loslassen auch bei dir klappen. Lass uns den Weg gemeinsam gehen, liebe Mira, und eines Tages werden ganz beseelt von unseren Erfolgen sein. Ich glaube an uns!

      Herzensgrüße

      Anita

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  4. Avatar von StefanieStefanie

    Diese kleinem Täschchen sind ja eine Coole Idee. Bislang habe ich beim Verwerten der Hemden die Manschetten immer weggeworfen. Ausmisten müsste ich auch mal. Deine Felder sind interessant, nach welchem System malst Du sie aus? Hast Du das schon mal in einem Post erläutert? Ich habe das starke Gefühl, dass ich mich einem solchen Projekt anschließen sollte, aber wie Du sagst, kostet das massenhaft Energie. Auf der anderen Seite ist mein größter Alptraum, dass ich meinen Kindern unser Chaos hinterlassen könnte. Wie schrecklich wäre es für sie, das alles zu sichten und zu entsorgen!

    Ein Jahresprojekt wird „Weniger ist mehr“ sicher nicht für mich, aber zum einen dienen meine aktuellen Projekte auch der Reduzierung von Bastelmaterial und man kann ja mal vorsichtig anfangen.

    Liebe Grüße, Stefanie

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Vielen lieben Dank, Stefanie.

      Ich habe das Ausmisten in Kategorien eingeteilt, wie „Papierkram/Schreibtisch“ oder „Nähzeugs/Bastelmaterial“, „Küche“, „Kleidung“ usw. und den Kategorien Farben zugeordnet. Ganz stimmig ist meine Einteilung nach Jahren des Ausmistens nicht mehr, ich könnte das mal anders strukturieren, aber für den Moment bleibt es wie es ist und das Ausmalen der Zahlenfelder in bunten Farben zeigt zumindest ein bisschen, in welcher Kategorie das meistes Zeugs hier lagert oder lagerte, wenn es dann weg ist. Ich glaube, ich habe das mal in einem der ersten Posts zu Weniger ist mehr erläutert, das ist aber schon wieder eine Weile her. Wenn ich Zeit habe, suche ich den Beitrag raus und verlinke ihn zu gegebener Zeit hier).

      Und ja, das Ausmisten kostet viel Energie, vor allem Zeit. Es war eben viel „einfacher“, die Sachen stückweise anzuschaffen, beim Ausmisten ist der Berg ja ungleich größer und es kommt einem mühsamer vor. Aber dafür ist es auch sehr befreiend, wenn man wo auch immer Zeugs ausgemistet und Luft in den Schränken usw. geschaffen hat. Stück für Stück, es kann und muss nicht alles auf einmal sein. Es ist gut, wenn man überhaupt anfängt, die Gründe dafür hast du ja bereits erläutert. Einfach mal (vorsichtig) anfangen…

      Liebe Grüße und viel Erfolg

      Anita

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