Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 11/26

Weiter hier und da und dies und das…

Boah, die Zeit rast aber was weg… Ich komme in diesen Tagen gefühlt zu nichts. Im Büro ist viel zu tun und irgendwie habe ich das Gefühl, mich im Leben außerhalb des Büros diese Woche auch im Kreis zu drehen bzw. gedreht zu haben, ohne wirklich voranzukommen.

Angesichts des vielen Zeugs, das unser Zuhause in diesem Jahr bereits verlassen hat, ist das natürlich ein Jammern auf hohem Niveau, ich weiß. Wenn ich aber sehe, was hier alles rumliegt, ist noch jede Menge zu tun, um wenigstens dem Ziel näher zu kommen, dass die Kisten/Kästen/Kartons vor/auf/unter/neben den Schränken und Tischen vollends leergeräumt und verschwunden sind. Vom Kram IN den jeweiligen Schränken usw. will ich noch gar nicht wirklich anfangen.

Obwohl… genau damit habe ich für diesen Beitrag angefangen. Im Wandschrank im Flur nämlich steht auf dem Boden eine große Einkaufstasche, gefüllt wiederum mit weiteren unzähligen Stoffbeuteln, Plastiktüten und Papiertragetaschen. Und alles im heillosen Chaos einfach so reingestopft (nicht von mir, möchte ich anmerken, ich bin ja ein Monk in Sachen Zusammenlegen und falte sogar Tragetaschen aller Art zu kleinen Päckchen…). Das Chaos nervte mich nun schon ein paar Wochen, denn nimmt man eine Tasche raus, hat man gleich die darin verhakten Taschen mit herausgezogen und vor lauter Wut (und weil man es ja irgendwie immer eilig hat) wird alles wieder reingestopft. Also habe ich die große Tasche komplett ausgekippt, alle Einkaufstaschen gefaltet und sauber wieder einsortiert. Mal gucken, wie lange das hält… Beim Sichten sind auch gleich ein paar Taschen rausgeflogen, wenn auch viel zu wenige. Pffff. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich vor Jahren Plastiktüten in den Keller verbannt habe und wir diese nie wieder benutzt oder gar vermisst haben… ich könnte daraus mal etwas lernen….

Nun denn, mein Beitrag heute ist kein Rückblick auf irgendetwas von vor Jahren, sondern zunächst einmal das vergangene Wochenende. Da nämlich durften wenigstens ein paar der Taschen gehen und da ich den Flow des Ausmistens nicht abreißen lassen möchte, habe ich gleich noch weiter hier und da dies und das entsorgt. Anfang der Woche war ich dann für 2 1/2 Tage am Bodensee unterwegs und so komme ich erst heute dazu, den letztes Wochenende begonnenen Beitrag heute online zu stellen. Heute regnet es ohne Unterlass und ich habe allerhand Schreibkram vor mir. Vielleicht wir später auch nochmals weiter ausgemistet. Vorher aber die Auflistung dessen, was am letzten Wochenende aussortiert wurde:

13 Teile Verpackungen (Braun)

  • 3 Plastiktüten
  • 6 Papiertüten
  • 2 Kartons
  • 1 Weinverpackung
  • 1 wattierter Folienumschlag, von dem ich mal dachte, dass ich ihn für eine Advents- oder Weihnachtsaktion verwenden könnte. Pfff, das ist noch so lange hin…

2 Bücher (Dunkelgrün)

  • 2 Fachbücher sind im Flohmarkt gelandet, mal gucken, ob sich ein Abnehmer findet, sonst kommen sie halt doch in die Papiertonne…

25 Teile aus dem Nähzimmer (Lila)

  • 15 Reststücke von Frottee-Gästehandtüchern, aus denen ich 8 Waschhandschuhe und dann nochmals 8 Waschlappen für mich genäht habe, liegen im Stoffresteeimer und werden, falls mir nichts dafür einfällt, entsorgt. Die Reststücke würden noch für Kosmetikpads oder ähnliches reichen, dazu habe ich aber keine Lust, da ich einen genügend großen Fundus an Abschminkpads für mich selbst habe und aktuell niemanden wüsste, den ich damit benähen könnte. Vielleicht kurbel ich ein, zwei Stücke als Seifenablage ab, oder ich mache ein paar Frotteeapplikationen daraus… ich bin aber noch unschlüssig…, vielleicht landen die Reststücke einfach auch im Müll. Es darf auch mal gut sein vor lauter Upcycling und Wiederverwertung…
  • 5 Reststücke von Kordeln/Ripsbändern bzw. ein einsamer Schnürsenkel wurden zu Aufhängebändchen für die Waschhandschuhe
  • 1 Reststück Schrägband, zu kurz für irgendwas… warum auch immer der Rest im Vorrat geblieben ist
  • 4 rieeeeeeesige Fahnentücher, aus denen ich auch irgendwann mal irgendwas nähen wollte. Der Vorrat an genau solchen Dingen, aus denen irgendwann noch einmal irgendwas werden soll, ist groß, ich muss reduzieren, die Fahnentücher haben das Haus verlassen

22 Teile rund um den Schreibtisch (Orange)

  • 5 Teile Papierkram aller Art
  • 6 Teile personalisierte Werbepost mit Gutscheinen „versandkostenfrei“, „10 Euro für jedes Teil“, „15 Prozent Rabatt“ usw., die zunächst einmal verlockend klingen… aber da ich ständig am Ausmisten von Zeugs, das schon da ist, bin, möchte ich möglichst auch keine neuen Sachen einziehen lassen. Ich gestehe, ein bisschen schweren Herzens habe ich die Gutscheine im Schredder entsorgt – nicht, dass ich doch noch schwach geworden wäre… 😀
  • 9 Kataloge/Schulungsunterlagen aus grauer Vorzeit
  • 1 Kassenbeleg aus 2024 schlummerte zwischen aktuelle(re)n Unterlagen
  • 1 Mitgliedszeitschrift
  • 1 Weihnachtskarte, die ich nie und nimmer verwenden werde
  • 1 Rezeptheft, das warum auch immer neben dem Schreibtisch Staub ansetzte

1 Teile Dekokram (Komono; Gelb)

  • 1 Kranz, der jahrelang an der Wand neben der Eingangstür hing. Er zerfledderte nach und nach und wurde unansehnlicher, sodass er nun gehen durfte

63 Teile. Ein weiterer Schritt auf meinem Weg zu Weniger ist mehr.

[verlinkt]
1000 Teile raus

3 Gedanken zu „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 11/26

  1. Avatar von ValomeaValomea

    Liebe Anni,
    seit ich vor vielen Jahren unseren Schubkasten mit den Tüten und Einkaufsbeuteln sortiert habe, habe ich das wunderbar in Griff. Es kommen keine neuen Tüten ins Haus! Es gibt in ebendiesem Schubkasten immer noch einen guten Vorrat an Plastetüten, aber manchmal fehlt mir schon eine wenn ich unbedingt mal eine brauche… Dafür sammle ich seit einer Weile die leeren Toasttüten. Die gehen dann mal als kleines Abfalltütchen unterwegs, zum Beispiel.
    Ich werde mir mal noch ein paar Beutel nähen.
    LG
    Elke

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  2. Avatar von NaehkaeschtleNaehkaeschtle

    Tatsächlich gab es hier nie viele Plastiktüten und jetzt wünsche ich mir manchmal welche für alte Wäsche in Zeltlagern oder dreckige Fussballschuhe oder … dafür muss ich jetzt dann mal passende Taschen nähen. VG Ingrid

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