Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 14/26

Rund um den Schreibtisch, im Esszimmer und am Näharbeitsplatz…

Am Samstag habe ich eine Jeanshose repariert und das war der Anstoß, am Wochenende den (niedrigen, aber dennoch vorhandenen) Stapel mit den ebenfalls zu reparierenden Sachen durchzugehen. Eins führte zum anderen, ich habe gleich auch noch ein bisschen hier und da rund um den Schreibtisch und am Näharbeitsplatz sowie heute Morgen, da ich Urlaub habe, in einer der Kommoden im Esszimmer, in der Berge an Batterien, Ladekabeln, Reisezubehör und Kruscht liegen, auf- und umgeräumt und aussortiert. Weil ich nicht zu viel Zeit mit dem Sortieren nach Kategorien verbringen, sondern lieber weiter räumen wollte, teile ich heute nur in Näh-/Bastelzeugs und Komono auf. Gehen durften:

13 Teile aus dem Näh-/Bastelzimmer (Lila)

  • 1 Hose, die lange auf dem Zu-reparieren-Stapel lag. Bei genauer Begutachtung fand ich, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnt, zu dünn an zu vielen Stellen, da würde ich an einer Stelle stopfen und das Material würde an der nächsten Stelle kaputt gehen.
  • 1 Pullover ereilte das gleiche Schicksal. Er lag jetzt mindestens ein Jahr im Nähzimmer und irgendetwas hinderte mich immer daran, ihn zu reparieren. Bei genauem Hinsehen war mir klar, warum ich die Reparatur immer aufgeschoben habe… es sind so viele schadhafte Stellen, dass ich wohl anfangs dachte, ich würde mir das zutrauen wollen. Inzwischen bin ich einen Schritt weiter… ich möchte es nicht mehr versuchen, denn auch hier würde das Material an der nächsten Stelle reißen, kaum dass ich die schadhafte Stelle repariert hätte. Manchmal muss es einfach gut sein und Sachen müssen auch gehen dürfen. Tschüss.
  • 1 leere Schachtel für Nähmaschinennadeln. Warum diese, obwohl leer, im Vorrat lag, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich habe ich sie beim Herausnehmen der letzten Nadel in alter Gewohnheit wieder in die Schublade geräumt. Für Nadeln in Gebrauch hängt neben der Nähmaschine ein Nadelkissen mit Unterteilung in Nadelart und -stärke, leere Schächtelchen können also entsorgt werden.
  • 10 Buchseiten eines alten Buches, das ich zum Basteln verwendet habe. Die hier entsorgten Seiten sind von einem missglückten Bastelversuch, über den ich morgen berichten werde

52 Teile Komono/Krempel (Gelb)

  • 3 Schleifenbänder, die um eine Geschenkschachtel herum geklebt waren. Die Schachtel passt perfekt in eine der Schubladen der Kommode unten im Esszimmer und hilft dort, wieder mehr Ordnung bei den Ladekabeln, -steckern und -geräten halten zu können – so denke ich mir das zumindest 😉
  • 1 Rasierer, längst defekt. Ich weiß nicht, warum ich ihn behalten habe, vielleicht dachte ich, er heilt vom langen Liegen wieder von alleine? 😛
  • 1 Wecker aus längst vergangenen Tagen als Junior noch klein war
  • 4 x 5 Covid-Schnelltest, Ablaufdatum 2023, da wäre ich ja nie sicher, ob ich einem Testergebnis trauen könnte…
  • 3 leere Whiskey-Flaschen, die ich als Vase für einzelne Blüten/Zweige benutzen wollte. Ich dekoriere nie einzelne Blüten/Zweige und habe die Flaschen folglich nie dafür benutzt, ich wusste nicht einmal mehr, dass sie da waren
  • 1 Visitenkarte einer Pension, in der wir vor Jahren im Skiurlaub waren
  • 1 Innenteil für Singles auf dem Plattenspieler – kennst du auch noch diese sternförmigen Dinger, die man in das große Loch in der Mitte der Singles drücken musste, um sie auf den Plattenspieler legen zu können? Ich bin recht sicher, dass wir keine Singles mehr besitzen… einen Plattenspieler aber schon noch…
  • 1 defekter Kugelschreiber
  • 2 Gläser, die ich mal geschenkt bekommen habe, mit denen ich aber nichts anfangen kann – es fällt mir immer ein wenig schwer, mich von Geschenken zu trennen, aber wenn sie nicht zu gebrauchen sind, hilft es ja nichts, wenn sie im Schrank Platz wegnehmen
  • 1 von Junior seinerzeit im Kindergarten (!) gebasteltes Osternest. Es ist nun wirklich in die Jahre gekommen und wird seit Jahren nicht mehr benutzt
  • 5 x Osterdeko, die mir nicht mehr gefällt
  • 5 x Weihnachtsschmuck
  • 5 Kerzenreste
  • 12 Dekoteile, die teilweise angekitscht, kaputt… einfach nicht mehr schön sind
  • 1 Lichterkette
  • 1 Kerzenhalter, den Junior als Grundschüler gebastelt hatte, inzwischen an zwei Stellen kaputt und keiner möchte ihn reparieren oder nach einer Reparatur weiterbenutzen^^
  • 3 Übertopfe, die warum auch immer im Esszimmer in der Kommode standen
  • 1 Dekokette aus Nespressokapseln – habe ich mal beim Basar des Behindertenzentrums gekauft und die Kette hing auch lange als Deko bei uns in der Küche. Da werden die Sachen erfahrungsgemäß von Küchendunst und Co. nicht schöner, die Kette darf jetzt gehen 😉
  • 1 leere Streichholzschachtel
  • Ungezählt einige Zettelchen, Bierdeckel und anderes Zeugs aus Papier/Pappe, das in der Kommode lag

Am späten Vormittag habe ich mich noch durch den Keller gewühlt. Da bin ich lange nicht fertig, aber ich habe doch einen ganzen Schwung raus zur Mülltonne getragen, anderes ins Auto geladen, um es morgen zum Sozialkaufhaus bringen zu können. Der Beitrag dazu folgt im April, denn ich habe meinen Monatsabschluss für den März für den Beitrag zum Jahresprojekt bereits heute Früh in Wort und Bild vorbereitet (geht die Tage online) und möchte meine Bilanz per Ende März nicht nochmals neu öffnen. 😉 Somit müssen fürs erste diese Woche diese 65 Teile reichen auf meinem Weg zu Weniger ist mehr.

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1000 Teile raus

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