Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 07 bis 13/25

Single oder nur vorübergehend getrennt lebend?

Höchste Zeit, wieder einmal übers Ausmisten zu berichten. Dieser Beitrag schlummerte seit irgendwann im Februar im Entwurfs-Ordner. Nun habe ich ihn um noch ein paar aktuell ausgemistete Dinge ergänzt und er darf endlich ins Netz.

Der Reihe nach und warum ich über Singles schreibe: Bettwäsche wird bei uns in einer großen Schublade aufbewahrt. Wir haben viel zu viele Bezüge und Laken (wie ich finde, da sind mein Mann und ich aber gegensätzlicher Meinung) und so richtig trennen konnten und können wir uns bislang nicht. Durch Juniors Umzug in die Studentenbude ist zudem ein wenig Chaos eingekehrt und ich habe keine Ahnung, welche Bettwäsche hier und welche in der Studentenbude ist. Um mir einen Überblick zu verschaffen, habe ich zumindest mal den Ist-Bestand bei uns gesichtet, um bei Junior nachfragen zu können, was bei ihm rumliegt (die Nachfrage steht noch aus). Dabei sind mir bereits einige Bezüge in die Hände gefallen, deren Familienstand unzweifelhaft Single ist und bei denen keine Fragen mehr offen sind. 😉

Im Zahlenfeld darf ich einige Felder bunt ausmalen:

9 Teile Wäsche (Dunkelblau)

  • 2 „Single“-Bettbezüge, die nicht mehr schön aussehen und daher gehen dürfen
  • 2 Kopfkissenbezüge mit gleichem Familienstand
  • 3 Tunzi-Bezüge, die uralt und gefühlt steinhart sind; darauf mag ich mein Haupt nicht mehr betten
  • 1 Set aus Bett- und Kopfkissenbezug mit Fußballmotiv, das weiter zum Sohn einer Kollegin weiterziehen durfte. Er ist 7 Jahre alt, da passt das Motiv bestens
  • 1 Bettlaken, das an mehreren Stellen löchrig ist; ich mag es nicht stopfen, das Material ist so dünn, dass es vom Anschauen schon wieder ein Loch bekommt, so scheint es mir (hätte ich im BINGO 2025 das Feld Durchscheinen/-schimmern nicht schon besetzt, hätte ich hier ein Häkchen setzen können *gg*)

    Doch damit nicht genug, es durften noch weitere 34 Teile aus dem Kleider- bzw. Wäscheschrank gehen, in Summe als 43 Teile (Dunkelblau):

  • 6 Paar Sneaker-Socken, über die ich mich jedes Mal, wenn ich sie doch „quasi versehentlich“ anziehe, aufrege, weil sie nicht richtig sitzen und andauernd rutschen. Ich mag nichts mehr ausprobieren, damit sie nicht rutschen (gefühlt habe ich alles probiert), sie sind zudem an den Fersen schon gut durch und dürfen nun gehen. Irgendwann ist auch mal gut und es ist ja nicht so, dass ich nicht noch zig weitere Paare in der Schublade liegen hätte…
  • 1 vereinsamte „Single“-Socke, deren Partner nicht aufzufinden ist und der vermutlich längst das Zeitliche gesegnet hat
  • 27 Kleidungsstücke und Schuhe haben das Haus in Richtung Kleidungsaufkäufer verlassen – ebenso wie bei den Buchverkäufen macht hier Kleinvieh Mist. Manchmal bekommt man noch recht ordentlich Geld für die getragenen Teile, manchmal ist es eher jämmerlich. Aber der Aufwand ist um so vieles geringer als der Verkauf über Kleinanzeigen oder andere Plattformen mit zig Fotos und Beschreibungen der Artikel… Ich freue mich, wenn viele Dinge auf einen Schwung das Haus verlassen können und habe bislang gute Erfahrungen mit dieser Art des Verkaufs gemacht.

117 Teile Teile Näh-/Bastelzeugs (und noch viel mehr…; Lila)

  • 115 (! mindestens) Mini-Sicherheitsnadeln, mit denen bei neuen Kleidungsstücken oft die Preisschildchen angebracht sind, und auch ein paar größere Exemplare, die sich ungenutzt im Nähzimmer angesammelt haben
  • 1 Werbeband, das ich aufbewahrt hatte, um vielleicht Aufhänger daraus zu machen, mache ich aber nicht, also weg damit
  • 1 Kalender, von dem ich erst dachte, ich könnte die einzelnen Blätter/Rückseiten zum Basteln gebrauchen, tue ich aber nicht…
  • Ungezählt habe ich unlängst diverse Reste Naht-, Klett-, Satin- und Taftband sowie Baumwoll-Webware für zwei Spendenprojekte Hickman-Beutel und Hasenohrentäschchen – verbraucht
  • Ebenfalls ungezählt wurden Musselinreste zu Halstüchern für ein Baby verarbeitet
  • Die vielen Papier(rest)e, die ich für diverse Kartenbasteleien verwendet habe, bleiben auch ungezählt, ebenso wie das verwendete Zubehör (3D-Klebedinger, Magnete, Sizzle usw.)
  • 91 bunte Bastelpapiere in unterschiedlichen Größen und Formen – abends vor dem Fernseher muss ich immer etwas mit den Händen schaffen, sonst ist die Gefahr des Einschlafens zu groß. 😉 Also habe ich mir eine der Hängemappen geschnappt, in denen ich Bastelpapiere aufbewahre und die Papiere aussortiert, die ich beim Basteln immer links liegen lasse und damit niemals verwenden werde. Ein Anfang ist gemacht, es gibt aber noch vieeeele Hängemappen und weitere Bastelpapiere stehen in Blöcken auch noch auf einem der Schränke im Bastelzimmer…

31 Teile Bücher/Zeitschriften (Hell- bzw. Dunkelgrün)

  • 6 Zeitschriften (Hellgrün) und…
  • 25 Bücher, davon sind 8 Handarbeits- und weitere Bücher (Dunkelgrün) im Flohmarkt eingestellt, falls jemand Interesse hat… Die anderen Bücher habe ich ins öffentliche Buchregal bzw. die Zu-verschenken-Kiste vors Haus gestellt. Es sind noch soooo viele Bücher da, da habe ich noch viel zu tun…

13 Teile aus dem Badezimmer (Hellblau)

  • 4 leere Umverpackungen, die leer im Schrank standen (warum???)
  • 1 kaputtes Reißverschlusstäschchen, das ich nicht reparieren möchte
  • 2 Beschreibungen irgendwelcher Cremes; die Cremes selbst sind unauffindbar (vermutlich längst aufgebraucht) – ich frage mich, warum ich die Beschreibungen ganz hinten im Badezimmerschrank gefunden habe…
  • 2 Tuben mit eingetrockneten Cremes
  • 2 Packungen feuchte Reinigungstücher, die kein Mensch bei uns benutzt – und wieder frage ich mich, wie die bei uns Einzug finden konnten, ich weiß es nicht…
  • Einige andere Dinge, die nicht ins Badezimmer gehör(t)en (Ladekabel, Brillenetuis usw.), wurden an die richtigen Stellen aufgeräumt
  • 1 Duftsäckchen mit Potpourri, das seit Jahren im Bad vor sich hin staubt und nicht mehr schön aussieht
  • 1 weiteres Duft-Dingens, das in den Tiefen des Badezimmerschrankes stand; ich wusste schon gar nicht mehr, dass wir das Glas haben – ein deutlicheres Signal, das es nicht gebraucht wird, gibt es kaum…Wäscheklammern…), habe ich zurück an ihren Bestimmungsort geräumt
  • 2 Verschlüsse zu irgendwelchen Duftfläschchen, die es längst nicht mehr in unserem Haushalt gibt – wohl aufbewahrt, falls ich die Fläschchen jemals hätte wieder verschließen wollen… ich habe für heute aufgehört, mich über mich selbst zu wundern… 😉 😛

6 Teile Verpackungen (Braun)

  • 2 Plastiktüten, die mir gerade so in die Hände fielen – es sammeln sich doch hin und wieder ein paar Exemplare an oder sind noch aus grauer Vorzeit da… Es klappt nicht bei allen Familienmitgliedern (mich hier und da eingeschlossen), auf Tüten (egal ob aus Plastik oder Papier) zu verzichten… Seufz.
  • 4 Versandkartons, zu groß für Maxibriefe oder Päckchen, zu klein für Pakete – da sich immer wieder Kartonagen bei uns ansammeln, dürfen diese jetzt gehen

Dank Bastelpapier und Sicherheitsnadeln rappelt es heute im Zahlenfeld. Trotz dieser hohen Zahl ist der Erfolg im Bastelzimmer natürlich nicht sichtbar, denn die Nadeln und Papiere haben ja nicht so viel Platz beansprucht. Egal, auch diese Sachen sind nun weg, worüber ich mich sehr freue, und in Summe tragen 210 Teile in 7 Wochen endlich wieder zu meinem Ziel von Weniger statt mehr bei.

[Nachtrag] Hoppla, eben lese ich hier nochmals und stelle fest, dass ich die 91 Bastelpapiere weder oben beim Bastelzeugs noch unten in der Summe mitgezählt habe. Und im Zahlenfeld sind sie auch nicht ausgemalt. Anstelle von 117 Dingen aus dem Näh-/Bastelzimmer müssten es heute 208 heißen und in Summe habe ich damit nicht 210 sondern ganze 301 Teile in 7 Wochen aussortiert. Das ändere ich jetzt aber nicht mehr, sondern hole das Ausmalen beim nächsten Beitrag nach, denn inzwischen ist der März-Rückblick für Weniger ist mehr geschrieben (und geht in wenigen Tagen online). Tja, so geht’s bei so viel Zeugs, da ist der Überblick schnell mal verloren. 😉

[verlinkt]
1000 Teile raus

9 Gedanken zu „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 07 bis 13/25

  1. Avatar von Renate BischoffRenate Bischoff

    WOW! Da ist aber ordentlich aussortiert worden. Bei manchen Dingen fragt man sich wirklich, wie das ins Haus einziehen konnte. So gelegentlich alle Schränke und Schubladen durchforsten, das macht schon Sinn.

    Liebe Grüße

    Renate

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Wohl wahr, Renate. Eben habe ich mir noch eine Box vorgenommen, die ich früher als Nähkorb verwendet habe. Darin „Tonnen“ an Stecknadeln, wahrscheinlich 200-300 Stück, so dünne, wie sie bei Neukäufen am Hemdkragen stecken. Ich habe sie, wie noch anderes mehr, ungezählt in den Müll geworfen. Heute läuft es. 😅💪 Nebenbei gucke ich eine TV-Sendung über Leute, die entrümpeln, das hilft auch. 😂
      Liebe Grüße
      Anita

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  2. Avatar von ValomeaValomea

    Liebe Anni,

    da bist Du in Summe doch aber richtig gut voran gekommen.

    Die Bettwäsche ist hier zum Glück ganz allein mein Ressort und da könnte ich auch mal wieder durchschauen – ich bin noch lange nicht durch durch den Kleiderschrank!

    LG

    Elke

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Die Bettwäsche wird hier noch ein Ritt werden 🤭 und im Schrank war das erst der Anfang, der Versandkarton war voll und ich muss erst mal einen neuen organisieren (tztztz… da habe ich unlängst Berge an großen Kartons entsorgt… neiiiin, nicht drüber nachdenken 😅).
      Liebe Grüße
      Anita

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  3. Avatar von franhunne4ufranhunne4u

    Und ich fühlte MICH schon gut, weil ich diverse Videospiele in die Recyclinghof-Kiste entsorgt habe (die Plastikhüllen sind im Müll gelandet und haben heute morgen die Wohnung verlassen).

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