Jahresprojekt 2025 | Weniger ist mehr im Mai

Ich muss meine Ausmiststrategie überdenken

Ich komme, nüchtern die Zahlen betrachtet, gut voran in Sachen Weniger ist mehr und will nicht klagen. Aber die Zahlen klingen nach mehr als es sich für mich anfühlt. Noch immer horte ich viel zu viel Zeugs und ich muss meine Ausmiststrategie weiter überdenken und mutiger werden in Sachen Loslassen. Letzte Woche konnte ich mich endlich von einem großen Stapel an Stoffen trennen, was noch nicht der große Wurf ist, sich im Nähzimmer zumindest aber dahingehend bemerkbar macht, dass die Anzahl der Stapel um eben diesen einen gesunken ist. Alles zählt. Yeah.

Da das Ausmisten mein Jahresprojekt 2025 ist, gibt es zum Monatswechsel wieder diese Zusammenfassung:

MonatAnzahl
Januar 2025204
Februar 202583
März 2025210
April 2025276
Mai 2025210
Summe983

In bunten Zahlenfeldern sieht das Ergebnis per Ende Mai so aus:


1000 Teile sind hier ein Leichtes, weit bin ich davon nicht mehr entfernt. Ich verbringe dennoch noch immer viel zu viel Zeit mit Suchen oder Sachen von A nach B räumen, weil sie entweder noch keinen festen Platz haben oder ich mich nicht entscheiden kann, ob ich sie wirklich behalten möchte/benötige usw., weil ich eben (noch) nicht richtig loslassen kann. Ein großes Thema bei Marie Kondo und Magic Cleaning… Ich arbeite am Ziel: Weniger ist mehr.

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12 Gedanken zu „Jahresprojekt 2025 | Weniger ist mehr im Mai

  1. Avatar von Xx XxXx Xx

    ohh..

    Stoffe.. schwieriges Terrain 😉

    genauso wie Papier..

    aber noch muss ich da ja gar nicht ran

    hab genug anderes 😉

    weiter viel Erfolg

    LG

    Rosi

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Vieeeeeeeeeeeeelen lieben Dank, Illy. Ich zweifle ja immer wieder an mir, ob nur ich das bin, die nicht loslassen kann. Es wird zwar nicht weniger Zeugs, wenn ich weiß, dass es dir und vielleicht auch weiteren anderen ähnlich geht, aber es hilft mir, das Ganze ein Stück weit gelassener zu sehen. Lass uns daran glauben, dass auch wir irgendwann den Zustand erreichen, dass wir nur noch alltäglich aufräumen müssen, nicht aber mehr über viel zu viel Zeugs stolpern, das uns im Grunde nur im Weg steht und uns ausbremst.
      Liebe Grüße und einen Schwung Motivation auch an dich zurück
      Anita

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  2. Avatar von ValomeaValomea

    Liebe Anni,

    na, Du bist der 1000 doch nicht mehr fern! Aber wir beide wissen, dass diese Zahl eigentlich nichts ist…. *lach*

    Brauchst Du auch einen besseren Plan – so wie ich? Oder taugt der alte?

    Ganz liebe Grüße

    Elke

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Pläne hin, Pläne her… Ich scheitere ja bei mir im Kopf. In der Theorie kann ich hervorragend Ausmisten, habe ich die Sachen dann in der Hand, drehe und wende ich sie und kann sie doch noch für dies oder das (in feeeeeeeeeeeeeerner Zukunft) benutzen usw. und lege sie dann doch viel zu oft wieder auf irgendeinen Stapel oder räume sie zurück in einen Schrank, der ohnehin schon voll ist. Ich muss mutiger werden.

      Ich bleibe dran. Mit und dank dir. 🙂 ♥

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      1. Avatar von franhunne4ufranhunne4u

        Ich habe zwei Freunde, die schon eher minimalistisch aufgestellt sind. Da wird nicht groß geshoppt. Nur, was man braucht. Manchmal nicht mal das (er trägt seine Socken, bis die Löcher in der Ferse so groß sind, dass er durchrutscht).

        Trotzdem ist auch deren Haus nicht leer. Sie ist so gut wie blind. Er hat gerade eine Krebsdiagnose erhalten. Er wird jetzt den Papierkrams so organisieren, dass sie im schlimmsten Falle damit noch klar kommt mit ihrer eingeschränkten Sehkraft.

        Sie haben keine Kinder. Swedish Death Cleaning hat bei ihnen plötzlich eine ganz bedrohliche Bedeutung. Sonst sagt es ja eigentlich nur: Bedenke, Mensch, dass du sterben musst und versuche, möglichst schon vorher zu entrümpeln, damit die Zurückbleibenden nicht für dein Versagen. loszulassen, büßen müssen.

        Bei diesen beiden ist das mit dem Death nun viel akuter. Noch besteht Hoffnung, versteht mich nicht falsch. Aber die Situation ist sehr ernst und die Frau kann nicht allein damit um. Das fängt schon bei so etwas einfachem wie Online-Banking an.

        Wir hatten ein Brainstorming, an was man im schlimmsten Falle alles denken müsste, wenn der schlimmste Fall eintritt. (Habt Ihr für Eure Hinterbliebenen eine Liste mit Euren Passwörtern, damit die Eure Konten bei Social Media, bei Online-Shops, beim Online Banking etc schließen können?) Wir sprachen auch darüber, dass man das ganze Altpapier entsorgen muss – Verträge, die längst hinfällig sind, schreddern, z.B.

        Am Meisten sprachen wir aber über die Erbsituation – keine Kinder, aber da lebt noch ein Elternteil von ihm – Pflichtteilsansprüche kann ein Berliner Testament nicht aus der Welt schaffen.

        Sie müssen zum Notar. Und zum Steuerberater. Und bei der Rentenkasse mal anrufen.

        Damit man vorbereiten kann, was man im besten Fall nicht braucht. Nichts ist schlimmer, als wenn man Papierkrams braucht, und ihn als sehbehinderter Mensch aus einem Stapel anderen Papiers fischen muss. Da ist Ausmisten auch dringend notwendig. Ich kann meine Hilfe anbieten, aber es gibt ja auch Sachen, über die möchte man mit einer gemeinsamen Freundin nicht reden.

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      2. Avatar von antetanniantetanni Autor

        Oh, welche wahre Worte. Es wäre grundsätzlich so wichtig und richtig, dass wir uns alle zu Lebzeiten mit unserem Zeugs beschäftigen und es nicht denen, die bleiben, aufbürden. Aber es sagt sich um so vieles leichter, als es dann im Alltag zu schaffen (oder aufzuschieben ist). Ich denke mir das oft bei unserem Zeugs, dass ich nicht möchte, dass unser Junior sich dem allen irgendwann mal annehmen muss, denn wer weiß, wann es die Hinterbliebenen trifft, die werden nicht immer die Zeit und die Muße haben, dann den Haushalt der Eltern oder anderer Personen auszuräumen. Es ist ein schwieriges Thema, wie der Tod an sich, über den wir nicht gerne nachdenken oder sprechen. Daher danke ich dir für deine Worte, die mich daran erinnern, dass auch wir noch das ein oder andere schriftlich regeln wollen. Immer für den Fall der Fälle.
        Ich wünsche deinen Freunden viel Kraft, bei allem, was auf sie zukommt, und dir als Freundin die richtigen Worte, das richtige Händchen, um zu unterstützen, wo und wie es eben geht.

        Danke für diese Gedanken und liebe Grüße

        Anita

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  3. Avatar von NaehkaeschtleNaehkaeschtle

    Ich halte ja nicht so viel von Marie Kondo etc., für mich ist das Geldmacherei mit etwas, das jeder bei Nachdenken und gutem Willen selber für sich entscheiden kann. Und eben wie du anmerkst viel zu kleinteilig.

    Ich entscheide nicht im Kleinen, sondern im Großen. Wie viel Platz darf/soll etwas in meinem Leben/Wohnung/Raum einnehmen. Mein Hobby z.B. hat ein halbes Zimmer mit einem großen Schrank und einem kleinen Regal und noch Stauraum unter dem Zuschneidetisch und in Schubladen am Nähmaschinentisch. Dann überlege ich mir eine Ordnung, wo was hinsoll (denn nichts hasse ich mehr als Suchen) und dann räume ich ein. So begrenzen sich Mengen automatisch, die Sucherei entfällt und wenn was rein muss, dann muss was anderes auch wieder raus.

    Früher habe ich meine Bücherregale in zwei-drei Reihen in alle Richtungen vollgestellt und noch oben drauf gelegt … jetzt steht da eine Reihe, die man auch sehen kann (und in zweiter Reihe nur noch Bücher, die z.B. zur gleichen Serie gehören). So hab ich immer noch genug zu lesen, meine Lieblinge dürfen da stehen und ich räume aber immer wieder eben auch aus. Das mache ich jedes Jahr beim „Frühjahrsputz“ (verteilt auf verschiedene Ferien) in jedem Raum und so passt meistens alles.

    LG Ingrid (und viel Erfolg beim Finden einer passenden Strategie)

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Danke für deine Gedanken dazu, liebe Ingrid. Ich bin auch kein großer Fan von Marie Kondo, manches erscheint mir aber doch logisch, zum Beispiel, sämtliche Kleidung auf einmal zu sichten, sonst verliert man (verliere zumindest ich) schnell den Überblick, was genau alles da ist usw. Vieles bzw. das meiste, was sie schreibt, ist nicht neu und nicht unbekannt, dennoch tut es mir immer mal wieder gut, solche Ratgeberbücher zu durchblättern/zu lesen, um mein Wissen schwarz-auf-weiß bestätigt zu wissen und mich eben davon motivieren zu lassen, wieder loszulegen. Die Einstellung, Sachen nach einem Glücksgefühl loszulassen oder nicht, kann ich (noch?) nicht nachvollziehen, ich klebe dennoch an viel zu viel Zeugs fest, das mich ganz bestimmt nicht glücklich(er) macht (als ich es bin). Der Hund liegt hier bei mir irgendwo tiefer begraben. ich arbeite daran, denn auch ich hasse das Suchen nach immer immer wieder den gleichen Dingen. Schrecklich.
      Liebe Grüße
      Anita

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Da sagst du was. Nach dem Riesenstapel Stoffe für Kindersachen, den ich verschenkt habe, ist noch ein bisschen was im Vorrat, das möchte ich nun auch Stück für Stück vernähen. Und dann sind da noch so viele Webware-Stoffe, die sich bestimmt auch freuen würde, aus ihrem tristen Lager im Schrank befreit zu werden. Mal gucken…

      Liebe Grüße
      Anita

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