
Auf zur nächsten Runde
Ich bleibe weiter im Nähzimmer aktiv, das wird auch noch ein paar Berichte lang so bleiben, denn hier ist – vom Keller und der Garage (Augen roll…) abgesehen – das meiste Zeugs, das gesichtet, sortiert und aussortiert werden muss. Diese Woche habe ich aber auch einiges aus der Küche und einem Schrank im Badezimmer entsorgt. Unter anderem flogen bis heute diese Sachen raus:
1 Teil Verpackungen
- 1 Karton
36 Teile aus dem Näh-/Bastelzimmer (Lila)
- 2 Manschetten, von denen ich zuletzt berichtete hatte. Insgesamt hatte ich 17 Manschetten von Hemdsärmeln abgetrennt, zwei habe ich nun doch aussortiert, da sie bei näherer Betrachtung schon etwas mitgenommen aussahen und damit nicht mehr fürs Upcycling zu verwenden waren
- 1 Tüte mit wieder ungezählt vielen Stoffschnipseln Baumwollwebware
- 1 Tüte mit den Resten der Reste, aus denen ich Mützen genäht habe
- 12 Reststücke Bündchen, die ich lange aufbewahrt habe, aber die so klein und/oder verschnitten sind, das sie für mich zu nichts mehr zu gebrauchen sind, jetzt durften sie mit den anderen Resten das Haus verlassen 😉
- 7 Reststücke Jersey wurden zu insgesamt 17 Mützen
- 6 Reststücke Bündchenstoff kamen an 8 der vorgenannten Mützen
- 1 Reststück Bündchenstoff kam an die Knotenmütze, die angefangen ewig im Fundus lag und die ich im Januar endlich fertiggestellt habe
- 6 Konservengläser, die ich für was auch immer im Bastelzimmer gelagert hatte
20 Teile Komono (Gelb)
- 17 eingetrocknete Gummiringe bzw. Reste davon, die in den Restekisten der Jerseystoffe und Bündchen zerbröselt lagen oder zerbrachen, als ich die SToffe herausgenommen hatte
- 3 Kerzenreste
2 Teile Papierkram/Zeugs am Schreibtisch (Orange)
- 2 Stifte, die nicht mehr schreiben. Immer wenn ich am Schreibtisch sitze, greife ich in einen der insgesamt drei Behälter, in denen Filz- und Kugelschreiber stehen, kritzle damit etwas auf ein Blatt und wenn die Stifte nicht mehr schreiben, kommen sie direkt in einen Umschlag, der neben dem Schreibtisch liegt, um sie irgendwann bei der Sammelstelle abzugeben [unten verlinkt]. Die Abgabestelle liegt auf dem Weg, wenn ich zu meinem Vater fahre, so ist es kein Umweg, den ich extra machen muss, und bei meiner nächsten Fahrt dorthin, werde ich einen Berg an Büchern mitschleppen, da unser Buchregal hier im Stadtteil überquillt…
127 Teile aus der Küche und dem Badezimmer
- 1 schon altes und am Rand jetzt sehr zerschlissenes Handtuch, und nein, ich wollte daraus keine Lappen oder was auch immer nähen, denn auch davon gibt es hier mehr als genug
- 1 Duftöl noch aus DM-Zeiten. Noch Fragen?! 😂
- 16 Flaschen und Fläschchen, z. B. Haarspray, das ich nicht nutze, für meine Nase nicht wohlriechende Handcremes, Proben von diesem und jenem und anderer Kram
- 102 Sachen aus der Küche, hauptsächlich Einzelstücke aus der Süßkramschublade, z. B. diese kleine Gummibären-Tütchen, die es oft irgendwo als Beigabe gibt, Pralinen, die hier keiner isst, aufgerissene Packungen von irgendwas… Die Inhalte steinhart. Es ist der Wahnsinn, was sich in der Süßigkeitenschublade schon wieder angesammelt hat… (ich miste dort eigentlich regelmäßig aus, aber offensichtlich nicht oft genug und wir essen wohl auch nicht alles, was im Vorrat liegt). Raus flog auch 1 Dose Salatwürze, die wir mal geschenkt bekommen haben, aber nicht verwenden
- 6 abgelaufene Lebensmittel bzw. eingetrocknet und so nicht mehr nutzbar
- 1 Nahrungsergänzungsmittel, das hier keiner nimmt. Warum steht das hier und wo kam es her? 🤔
Heute läute ich den Großputz in der Küche ein. Die Süßigkeitenschublade hat mich so aufgeregt, dass ich in den anderen Vorratsschubladen auch schauen möchte, was alles da ist. Außerdem verstopfen unzählige Schüsseln und anderer Kram, den wir nicht nutzen, die Schrankfächer, da folgt in Kürze ein weiterer Beitrag für Weniger ist mehr.
[verlinkt]
1000 Teile raus
[Abgabestelle für Stifte und mehr]
https://kulturschockstuttgart.jimdofree.com/%C3%BCber-uns/eco-ks/

aus DM Zeiten – du meinst die Währung, nicht den Drogeriemarkt?
LikeLike
Jaaaaaaaa. Grins. Der Drogeriemarkt wäre doch „dm“ 😀 😀 😀
LikeGefällt 1 Person
Stimmt! Die Währung haben wir vor 24 Jahren aufgegeben. Ich glaub, es war Zeit.
LikeLike
Waaaaas? 24 Jahre? Grins. 😉 Das Öl roch auch nicht mehr gut. 😀 😀 😀
LikeLike
Liebe Anni,
Du bist echt fleißig. Ich bewundere Dich!
Hier stockt es schon wieder, Schwiegermutter schon wieder im Krankenhaus, irgendwas ist immer….
Aber just im Moment entrümpele ich gerade ein sehr kompliziertes Teil, bin hoffentlich bald fertig mit meiner „Bastelei“.
Bleib schön dran!
Elke
LikeLike
Ich muss, liebe Elke, ich muss. Es ist einfach zu viel und ich habe die letzten Jahren zwar immer fleißig an der Aktion teilgenommen, aber das waren alles so „unsichtbare“ Sachen. Jetzt bin ich soweit, dass ich mehr und mehr in die sichtbaren Bereiche eintauche und Zeugs loslassen kann. Ich rümple gerade weiter aus, nebenbei läuft Olympia, es ist genau mein Tag. 🙂
Alles Gute für die Schwiegermutter, das ist natürlich nicht so schön.
Bleib du auch dran und ich freue mich so so so sehr, dass es voran geht.
Liebe Grüße
Anita
LikeLike
hui.. das ging ja voll ab bei dir ..hihi
aber wenn man so bei der Sache ist soll man sich auch nicht bremsen .. 😉
ein schöner Erfolg
und weiter gehts
LG
Rosi
LikeLike
So ist es, liebe Rosi, ich bin weiter am Räumen in der Küche heute und noch lange nicht am Ende.
Liebe Grüße, jaaaa, weiter geht’s, muss zurück ins Geschehen…
Anita
LikeLike
Du bist so unglaublich fleißig 💪 liebe Anni und dieses Süßkramschubladenaufräumen kommt mir sehr bekannt vor…. Hier wird eher in so kleineren Einheiten geräumt, immer wenn mich wo was stört, gleich ran. Momentan sind es die Hotspots in Flur und Küche, allerdings spielt mein Mitbewohner nicht wirklich mit 😣 muss mich also auf meinen Kram beschränken und hoffen, dass es ansteckt, irgendwann…. Mit der Spüle hat es ja schonmal funktioniert 😅Liebste Grüße an Dich von Katrin, die sehr bewundert, was es bei Euch alles für Sammelstellen gibt!!!
LikeLike
Alle Räume hier haben es so unglaublich nötig, dass ich ohne Unterlass gegen das viele Zeugs ankämpfe. Es ist wirklich ein Kampf und kostet nicht nur viel Kraft, sondern auch immens viel Zeit. Vermutlich hat es zusammengerechnet genauso viel Zeit gekostet, bis die Sachen alle da waren, aber da dies ja nicht gesammelt, sondern über Jahre geschah, fiel der Aufwand eben nicht auf. Seufz. Zu der Situation, dass kleinere Einheiten ausreichen, muss ich noch kommen, und so freue ich mich selbst sehr, dass der Flow des Loslassens weiter anhält. Da sind noch viele viele viele Sammelstellen da. Man könnte meinen, wir bewohnen 800 qm plus Keller, Dachboden und Schuppen. 😀
LikeLike