Ei, Ei, Ei… dazu ein Hase | Das habe ich gewerkelt für den Osterkarten-Bloghop 2026

Ostern, Zeit der Erneuerung, des Lebens und des Neubeginns

Anfang Februar rief Elfi aus 11iskartenblog [unten verlinkt] zum traditionellen Oster(karten)basteln in Form des jährlichen Osterkarten Bloghops auf. Klar, dass ich da sofort die Hand gehoben habe, freue ich mich doch alljährlich auf dieses Frühjahrsspektakel, bei dem ich von Anfang an dabei bin.

Die Osterpost, über die ich mich beim Bloghop freuen durfte, habe ich im Blog bereits gezeigt. Und die hier gezeigte Osterkarte hast du vielleicht längst im Blog meines Wichtels Frau Frieda [unten verlinkt] gesehen. Heute erzähle ich dir, wie ich auf die Idee für meinen Beitrag zum diesjährigen Bloghop gekommen bin.

Beim Osterkarten Bloghop ist, wie der Name schon sagt, der Anlass eine (selbst gebastelte) Osterkarte. Ich habe mich seit mehreren Wochen immer wieder im Blog von Nicole herumgetrieben, um mehr über sie und ihren Stil herauszufinden. Ihr Blog ist ein Fundus an Kreativität und schönen Dingen. Dazu ein Schreibstil, den ich wunderbar finde, und groß-groß-großartige Fotos. Ich war und bin immer wieder hin und weg und je mehr ich geschaut habe, desto kribbeliger wurde ich und die Ideen im Kopf purzelten hin und her, rein und raus…

Schließlich habe ich mich für eine Klappkarte im Format 13,5 x 13,5 cm in Dunkelgrau aus dem Fundus entschieden. Das traf sich gut, dass eine solche Karte noch im Vorrat war, denn eines meiner Anliegen war, möglichst Sachen aus dem Fundus zu verwenden. Und so kamen auch Reste aus Kraftpapier zum Einsatz, aus denen ich die Ostereier und den Schriftzug Frohe Ostern mit der Kurbelmaschine ausgestanzt habe. Die drei goldfarbenen Mini-Elemente mit österlichen Motiven sind aus einem Rest eines goldfarbenen Umschlags, aus dem ich letzten Herbst schon Glückspilze gestanzt hatte. Die Eier habe ich mit Abstandspads auf die Karte geklebt, das ergibt einen schönen 3D-Effekt. Die Schriftstanzen sind von Alexandra Renke, ich mag diese Stanzen sehr, auch wenn das Herauslösen und Aufkleben der filigranen Schrift immer ein wenig fummelig ist. Alles in allem fand und ich finde ich die Kombination aus Dunkelgrau mit Kraftpapier und Gold gelungen, wenn ich mich mal selber loben darf. Das ist natürlich wie immer Geschmackssache. 😉



Im Fundus lagen (und liegen) auch noch jede Menge Bügelperlen, unter anderem welche in Gold. So habe ich für Nicole auch noch ein Häschen in Grau und Gold mit ein wenig Rosa zum Aufhängen gesteckt. Vielleicht erinnerst du dich an die anhänglichen Ostergrüße von vor Jahren? Da habe ich ein solches Häschen schon einmal gesteckt, wenn ich nur bloß noch wüsste, für wen?!

Schade, dass man auf den Fotos nicht sieht, dass die goldfarbenen Bügelperlen (die nach dem Bügeln etwas mehr beigefarben wurden) tatsächlich ein wenig glänzen.



Neben einer selbst gebastelten Karte hat es sich eingebürgert, beim Bloghop auch noch eine Kleinigkeit für den Wichtel mit in die Post zu packen. 2022 hatte ich für meinen Wichtel ein Häschen umhäkelt, 2023 eine Girlande aus Papier genäht, 2024 hoppelte ein Häschen aus Filz mit zu meinem Wichtel und im letzten Jahr steckte nicht nur ein Häschen in einem Ei, sondern es versteckte sich auch noch ein Holzhase im Osternest.

Dieses Jahr also das Häschen aus Bügelperlen. Eigentlich aber hatte ich mir vorgenommen, etwas Österliches zu nähen und das dann auch getan. Was liegt an Ostern näher als ein Osterei, hier als Tassenuntersetzer oder neudeutsch: Mug Rug. Die kostenlose Anleitung samt Schnittmuster habe ich im Blog von Franziska von lange Hand gefunden [unten verlinkt] und es traf sich gut, dass im Fundus lange schon ein dunkelgrauer Musselin mit goldenen Sprenkeln lag, aus dem ich vor Jahren eigentlich mal ein Tuch für mich nähen wollte. Ach, wie das immer so ist mit den Plänen… Jetzt wurde eben ein Osterei daraus, was mich zufrieden sein lässt. Und da das Schnittmuster von Franziska auch noch eine Hasenvorlage beinhaltet, habe ich einen zweiten Untersetzer in Form des niedlichen Häschens genäht (frag nicht, was das für eine Schinderei war, den verstürzten Hasenuntersetzer zu wenden… eine Folge Suits, die gerade in der Wiederholung der Wiederholung im ZDF/auf ZDFneo läuft, hat mir diese fummelige Arbeit versüßt).

Gefüttert sind Hase und Osterei mit einem Stück Filz, so haben sie eine feste Haptik und labbern nicht. Am Ohr bzw. oben ziert eine Öse den jeweiligen Untersetzer. Einzig konnte ich zusätzlich zur Öse nicht auch noch ein Stück SnapPap, wie bei Franziska, anbringen, dafür sind meine Ösen im Fundus zu kurz oder der Filz zu dick. Was weiß ich… Ich habe es in mehreren Anläufen versucht, hat nicht funktioniert, also habe ich jeweils ein Stück Kordel samt einem kleinen Fähnchen aus SnapPap durch die Ösen geknotet. So gefällt es mir auch. Und so können die Untersetzer multifunktional alternativ auch als Anhänger am Osterstrauch verwendet werden. Weißt schon, zwei Fliegen, eine Klappe und so…

Meine Überlegung für ein Osterei kommt nicht von ungefähr.

Als ich im Vorfeld ein bisschen im Blog meines Wichtels recherchierte, las ich von einer gewissen Traurigkeit, vielmehr von einem Abschied eines über die Jahre geliebten Kirschbaums, dem noch der Abschied eines Apfelbaums im Vorgarten folgte. So viele Abschiede bringen Wehmut mit sich. Wie gut, dass Ostern das Fest der Auferstehung ist und das Osterei ein uraltes Symbol der Fruchtbarkeit, des Neubeginns und des Lebens ist. Und wie schön, dass Nicole für ihren Vorgarten beim Abschiednehmen schon konkrete Pläne für einen neuen Anfang hatte. Neben neuen Bäumen sollte „ein Platz entstehen, an dem man verweilen kann: sitzen, schauen, atmen.“

Und weiter… „Ein Plätzchen im Grünen, direkt vor der Haustür. Vielleicht mit einer Bank, einem Stuhl, einem Becher Kaffee in der Hand, während die Welt an der Grundstücksgrenze vorbeizieht.“ Dieser schöne Plan hat bereits Formen angenommen und genau hier soll(t)en die Tassenteppiche nun ihren Auftritt bekommen und mit den goldenen Sprenkeln ein wenig Glanz in den neuen Vorgarten bringen, bis die neuen Pflänzchen sprießen und blühen. ♥



Nach all dem Kribbeln, ob ich mit meinen Ideen richtig lag, habe ich mich sehr über das Lob von Frau Frieda gefreut, die mir per E-Mail schrieb: „[…] deine Osterkarte ist wunderbar! Sie sieht mit den Craftpapier-Eiern und -Schriftzug sehr elegant aus. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und wunderschön anzusehen. Ganz besonders habe ich mich über deine persönlichen Worte gefreut! Ich habe vor Freude ganz rote Wangen bekommen. […]“ Wie schön ist das denn?! Hach. ♥

Im BINGO setze ich ein Häkchen in der Themenliste für Der Lenz ist da. Nach meiner Bastelei habe ich nämlich erst einmal gefaulenzt, bevor ich das Bastelmaterial wieder aufgeräumt habe. Und nach all der Arbeit im Vorgarten, kann Nicole in eben jenem nun hoffentlich immer mal wieder die Füße hochlegen und die Seele baumeln lassen, sich also ebenfalls hier und da einen Lenz machen. Ich freue mich, dass sich mein Bingofeld nach den bereits 12 bei der Zeigewoche 1 gezeigten Feldern weiter füllt. Und ich freue mich, dass du, liebe Elfi, auch dieses Jahr wieder den Osterkarten Bloghop durchgeführt hast, vielmehr noch bis Ostermontag durchführst, und ich wieder mit dabei sein durfte. ♥

[verlinkt]
BINGO 2026 |Der Lenz ist da
Creativsalat
Oster-Freebie-Linkliste

[Schnittmuster und Anleitung Untersetzer]
Mug Rugs für Ostern nähen // kostenlose Vorlage – von Lange Hand Shop

[Hier entlang zum Beitrag, der als Inspiration für mich diente]
Frau Frieda: Abschied vom Vorgarten

[Alles zum Osterkarten-Bloghop hier]
Elfis Oster-BlogHop 2026 Linkparty

[Wissenswertes zum Lenz; Quelle: Google-KI]
„Der Lenz ist da“ ist ein poetischer Ausdruck für den Frühlingsbeginn, abgeleitet vom mittelhochdeutschen „lenze“. Der Begriff stammt ursprünglich vom westgermanischen *langa-tīn(a) ab, was „länger werdende Tage“ bedeutet. Die Metapher „Sich einen Lenz machen“ suggeriert, die Zeit des Frühlings (die „langen“ Tage) zum Ausruhen zu nutzen. 

13 Gedanken zu „Ei, Ei, Ei… dazu ein Hase | Das habe ich gewerkelt für den Osterkarten-Bloghop 2026

  1. Avatar von Bianca (Selbst-die-Frau)Bianca (Selbst-die-Frau)

    Liebe Anita, deine Karte und die Mug Rugs sind zauberhaft. Die Farbkombination aus Dunkelgrau, Kraftpapier und Gold wirkt edel, und die Idee, die Untersetzer auch als Anhänger zu nutzen, ist genial.
    Liebe Grüße
    Bianca

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  2. Avatar von 11i11i

    Servus Anita,

    wie schon bei Nicole geschrieben bin ich immer wieder begeistert, was wir alles während des Osterkarten-BlogHop zu sehen bekommen. Deine Karte gefällt mir als absolute Kartenliebhaberin richtig gut in ihrer Schlichtheit. Als bekennender Fan der Typographie begeistert mich der ausgestanzte Text mindestens genauso. Die Untersetzer sollen nicht unkommentiert bleiben, selbstverständlich mag ich die auch total (hab ich doch so einen Schatz auch bei mir auf dem Basteltisch liegen). Danke für deine Teilnahme! Ein schönes Osterwochenende wünscht dir

    ELFi

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Vielen lieben Dank, liebe Elfi, für deinen schönen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass ich Fan und Teilnehmer der ersten Stunde beim Osterkarten-Bloghop bin und dieses Jahr wieder mit dabei sein konnte. ♥
      Frohe Oster und alles Liebe
      Anita

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  3. Avatar von LeneLene

    Liebe Anita, Deine Osterkarte & die Mug-Rugs mit ein wenig Gold-Glitzer und so besonderen, zugewandten Gedanken an Nicole sind so schön! Und die Empfängerin hat es offensichtlich genauso empfunden wie Du es gedacht hast – besser kann doch eine solche Aktion nicht gelingen.
    Ein frohes Osterfest & ganz liebe Grüße von Lene

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  4. Avatar von ValomeaValomea

    Liebe Anni,

    Das ist wirklich eine ganz feine Osterpost!

    Die Karte wirkt sehr elegant.

    Das kleine Stanzhäschen kommt mir sehr bekannt vor, die Enkeltochter Stanzen hier neben mir gerade kleine rote Häschen. Nicht so elegant, aber sehr schön!

    LG

    Elke

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