Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 33/26

Die Sonnenfinsternis hat es ans Tageslicht gebracht…

12. August 2026. Mittagspause. Sonnenfinsternis ab 19:22 Uhr, es bleiben also noch ein paar Stunden, um die irgendwo „vergrabenen“ Schutzbrillen von der letzten großen SoFi im August 1999 aufzuspüren. Wo anfangen mit Suchen… Gleichmal vorweg: Ich habe die Schutzbrillen gefunden und sogar da, wo ich sie eigentlich auch vermutet hatte, nämlich ordentlich in einer Einsteckfolie in einem Ordner im Schrank, der mit „Sammelsurium“ beschriftet ist. Ich habe nur nicht dort als erstes gesucht. Blöd zwar, aber eigentlich auch wieder nicht, denn beim Wühlen in einer Schublade und mehren Kästchen und Kisten, in denen die Schutzbrillen meiner Erinnerung nach in den Jahren seit 1999 auch irgendwann einmal lagerten, kam einiges anderes ans Tageslicht, das ich direkt mit unterschiedlichen Zielen (zu-verschenken/Sozialkaufhaus, Papiertonne, Restmüll…) aussortiert habe. Also wieder einmal die berühmten zwei Fliegen mit der einen Klappe…

40 Teile Komono/Krempel (Gelb)

  • 1 kleines Etui, das es vor Jahren mal beim Weltspartag der Bank gab. Nie benutzt durfte es gehen.
  • 8 Hörspiel-CDs
  • 1 Paar Pantoffeln, nie getragen
  • 2 Handy-Schutzhüllen
  • 2 Broschüren
  • 3 leere Batterien
  • 5 Bedienungsanleitungen
  • 1 Lieferschein für irgendwas von März 2022, den brauche ich sicherlich nicht mehr… 😀
  • 1 Packung Wunderkerzen
  • 2 Originalverpackungen von Kamerazubehör, das längst im Einsatz ist und nicht mehr „zurückverpackt“ wird
  • 2 Finanztaschenrecher
  • 1 Handbuch
  • 1 Reststück Luftpolsterfolie
  • 9 Plastikteile für den Radiowecker, die seinerzeit quasi als Halterung für allerlei Handymodelle dienten, sodass man das Handy mit der passenden Schale auf den Radiowecker stecken/stellen und sich dann mit Radiomusik wecken lassen konnte. Da passt heute kein Handy mehr rein, die Anschlüsse sind heute ganz andere als damals und überhaupt ist selbst der Radiowecker ein Modell aus der gefühlten Steinzeit, aber gut, dass ich den alten Plumpaquatsch fein säuberlich in einer Plastiktüte für wann auch immer aufbewahrt habe. Jesses aber auch… Der Radiowecker ist übrigens noch immer im Einsatz bei uns, er hat mein Radio der Stereoanlage ersetzt, das ja infolge der dititalen Umstellung nicht mehr läuft. Einen Adapter wollte ich nicht kaufen und für das tägliche Radiogedudelt tut’s der Radiowecker allemal. Geweckt wird mit dem Handy. 😉
  • 1 Kabel mit beidseitigen Klinkenstecker, der im gleichen Tütchen lag. Vermutlich musste man die Uralt-Handys seinerzeit über diese Kabel mit dem Wecker verbinden. Fast unvorstellbar in heutiger Zeit…
  • 2 Plastiktüten, die mitsamt der Plastikteile rausflogen

2 Teile Verpackungen/Kartons (Braun)

  • 2 kleinere Kartons, die mir auf dem Weg noch in die Hände gefallen sind…

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Dinge tragen Aufträge

Ein Satz, den man sich immer wieder vor Augen halten sollte. Egal, was wir wo aufbewahren, ob wir es sammeln oder denken, das benötigen wir wieder einmal. Für mich haben viele Dinge, die ich aufbewahre, irgendeinen nostalgischen Grund. Nicht loslassen können ist ein weiterer Grund. Aber beim erneuten Entdecken nun auf der Suche nach etwas ganz anderem, habe ich bei den meisten Sachen, die ans Tageslicht kamen, festgestellt, dass ich sie doch nie wieder benötigt habe und wohl auch nie wieder benötigen werde. Ich kann (leider immer noch) nicht alles aussortieren, aber ich freue mich, dass wenigstens wieder die oben aufgezählten 42 Teile weg sind auf meinem Weg zu Weniger ist mehr. Steter Tropfen…

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1000 Teile raus

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