Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 23/25

Kleinkram

Kleinvieh macht in kleinen Schritten Mist, aber irgendwann, ich wiederhole und wiederhole und wiederhole mich, komme auch ich meinem Ziel von Weniger ist mehr näher.

Ich habe hier und da ungezählt irgendwelchen Kram entsorgt, ein bisschen was ist aber auch wieder fürs bunte Zahlenfeld dabei.

7 Teile am Schreibtisch (Orange)

Bestückt mit einer Box voller Stifte habe ich mich vor den Fernseher gesetzt und ein bisschen Hausrenovierung auf HGTV geguckt. Dabei ließ es sich wunderbar in der Box ausmisten, in der sich viel (zu viele) Stifte kunterbunt durcheinander und vieles mehr (Münzgeld, Büroklammern, kleine Zettel usw.9 angesammelt hatten. Die Sachen wurden nach dem Sortieren aufgeräumt, ein Teil durfte gehen:

  • 6 nicht mehr schreibende bzw. irgendwie „bebbig“ gewordene Kugelschreiber/Stifte – da ist es wieder… mein Problem, dass ich die immer noch viel zu vielen, aber eben „noch guten“ Stifte, nicht aussortieren kann… Wie viele Stifte braucht ein Mensch?
  • 1 Anleitung für irgendwas, was gar nicht mehr im Haus ist

    Doch damit nicht genug, ich habe auch noch diese Dinge aussortiert:

1 Buch (Dunkelgrün)

  • 1 Buch habe ich, kaum im Flohmarkt eingestellt, direkt verkauft. Es ist immer wieder erstaunlich. Manches geht weg, kaum dass es online ist, manches wird erst nach Wochen von Interessenten entdeckt/gekauft und manches wandert nach Ablauf der Verkaufsfrist unverkauft in die Zu-Verschenken-Kiste bzw. ins öffentliche Bücherregal. Immerhin habe ich dieses Jahr aber schon 20 Bücher (und einiges anderes Zeugs mehr) gebraucht verkauft, dieser Erfolg kann sich doch sehen lassen, oder?

6 Teile aus dem Nähzimmer (Lila)

  • 1 Reststück Jersey (Poppy Cars) wurde zu einem T-Shirt für Baby L., dazu wurde…
  • 1 weiteres Reststück eines Reststücks eines Reststücks Jersey und weiter…
  • 1 Reststück eines Reststücks Bündchenstoff verbraucht
  • 1 Reststück Jersey (Dinos) wurde zu einem Unterhemd für Baby L. (Beitrag folgt). Auch hier habe ich zusätzlich…
  • 1 weiteres Stück Jersey sowie…
  • 1 Reststück eines Bündchenstoffes verarbeitet

In Summe freue ich mich im Zahlenfeld diese Woche über 14 (gezählte und einen ganzen Schwung ungezählter) Teile, die das Haus auf dem Weg zu Weniger ist mehr verlassen haben.

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1000 Teile raus

8 Gedanken zu „Weniger ist mehr – 1000 Teile raus | Woche 23/25

  1. Avatar von ValomeaValomea

    Liebe Anni,

    Stifte – das ist so ein Dilemma! Hier sind auch viel zu viele, aber die braucht Herr B. auch. Er findet nie einen, klaut immer meine und wir können nicht genug haben! *lach*

    Aber durchsortieren könnte ich die auch mal wieder. Da sind sicher welche dabei, die nicht mehr schreiben oder kleben weil der Weichmacher gegen uns arbeitet.

    LG und schöne Pfingsten!

    Elke

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Oh, das beruhigt mich, liebe Elke. Ich dachte schon wieder, nur ich sei so ein Stiftesammler. Wir haben gefühlt 648 Bleistifte und mindestens noch einmal so viele Kugelschreiber. Naja, stimmt nicht ganz, drei Kugelschreiber (und drei Tintenroller) sind ja jetzt weg. *lach*

      Im Fundus sind auch jede Menge Buntstifte, Fasermaler und Fineliner. Pffff. So viele Stifte braucht nicht einmal Herr B. 😀

      Hab du auch schöne Pfingsttage, hier schüttet es gerade wie aus Eimern, ein Jammer für meine schönen Pfingstrosen, die letzte Woche ihre Blüten geöffnet haben. Die werden jetzt mit schweren Köpfen zu Boden sinken… Seufz.

      Liebe Grüße

      Anita

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      1. Avatar von valomea.62@web.devalomea.62@web.de

        Liebe Anni,

        wusstest Du, dass meine Tochter mit einer Handvoll Stifte auskommt? Sie weiß IMMER wo ihr EINZIGER Stift ist. lach

        Nur die Enkeltochter hat dort ein paar mehr.

        Ich rümple gerade in der Küche, draußen regnet es.

        Das Kisten-und-Fächer-Prinzip hilft mir vielleicht tatsächlich.

        Schöne Pfingsten! Elke

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      2. Avatar von antetanniantetanni Autor

        Beneidenswert. Und nachahmenswert, denn auch ich benutze über Mooooonate DEN einen Stift und weiß auch immer, wo der ist. Dort liegen halt noch 657 weitere Stifte, die dann danach drankommen. 🤣

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  2. Avatar von franhunne4ufranhunne4u

    Stifte. Mein Softspot.

    Ich habe mir tatsächlich einen Kugelschreiber für 40 Euro und einen Füller für 100 bei Scriveiner gekauft. Und einen Pelikanfüller, auch für 150.

    Dazu kommen noch 2 30er Packs Gelstifte. Weil Füller was zum entspannten Schreiben ist. Warum zwei? Weil eines in schwarz ist, und das andere in rot. Das zweite war so ein Papa-Ante-Portas-Kauf – eine zu große Menge gekauft, soviel Postcrossing-Karten werde ich in meinem Leben nicht mehr schreiben, dass ich die alle aufbrauche.

    Ich liebe Büromaterial. Da bin ich ein Gollum. Das ist mein Schatz!

    Dafür habe ich was zum Entsorgen in meinem Drogerie-Vorratskommödchen gefunden. Diese flexiblen Lockenwickler, sehen aus wie Miniatur-Poolnoodles, mal gekauft zum Ausprobieren, in den 90ern. Nie wirklich gebraucht. Durften jetzt gehen.

    Ein altes Werbe-Kosmetiktäschchen noch aus meiner Yves-Rocher-Zeit, damals, als ich frisch nach Hannover kam. Wurde nicht wirklich genutzt, hat nur die Schublade, in der es für Ordnung sorgen sollte, unnötig verstopft. Wech.

    Ungeeigneter Haarschmuck. Wech. Ein bißchen was raus geht immer!

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    1. Avatar von antetanniantetanni Autor

      Hahaha, Gollum… Der kann ich auch sein, ich habe so viele „Schätze“. 😀 Ich schreibe auch sehr gerne mit einem für mich gutem Füller und kann Schreibgeräte, die über einen Werbekugelschreiber hinausgehen, sehr wertschätzen (wobei manchmal auch die Werbedinger gut in der Hand liegen/schreiben). Ich verstehe dich daher gut. Neben mir stehen zwei Stiftebehälter – der eine gefüllt mit bunten Holzstiften fürs Zahlenfeld bei „Weniger ist mehr“, der andere mit Kugelschreibern. Ach, etwas weiter rechts gibt es noch einen Behälter mit den Finelinern und einen kleineren mit Scheren für alles mögliche (Klebeband, nur Papier usw.). In einem Schubladen-Organizer mit so Holzkästchen, der auf dem Schreibtisch steht, gibt es eine Schublade voll mit Bleistiften, eine mit Post-its für mindestens 100 Jahre, einen mit Reißzwecken und Büroklammern, die auch für mehrere Leben reichen… Auch ich liebe Büromaterial und kann mich – es ist offensichtlich! – nicht (und nie und nimmer) davon trennen. Das schreibe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugleich, aber es ist halt eine Marotte. Nun denn. So olle Kosmetiktäschchen schlummern auch noch irgendwo, wobei… da habe ich vor ein paar Monaten mal ausgemistet, ich hoffe, es sind schon alle weg. Muss ich demnächst mal gucken…

      Ein bisschen was geht immer und irgendwann… du weißt schon… wir bleiben dran.

      Weniger ist mehr!

      Liebe Grüße
      Anita

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      1. Avatar von franhunne4ufranhunne4u

        Ohne Blogs wie deinen (oder Youtube Videos vom Ausmisten – da gibt es einen Trödelhändler, der hat von ein paar Jahren mal ein ganzes Hoarder-Haus ausgemistet, dabei kleinere Schätze gefunden – oder auch größere: Fellmäntel, einen Silberbarren, die Verstorbene war eine bekannte Ton-Künstlerin und hat viel Keramik gearbeitet und auch einiges noch daheim gehabt, das wertvoll war – hat er eben auch viel Gekruschel entsorgt. Klamotten aus den 70ern, die die Person am Ende ihres Lebens mit Sicherheit nicht mehr getragen hat (die ganzen Kleider hat er en bloc weiterverkauft).
        So etwas hilft bei der Motivation. Denn an und für sich ist es ja ganz gemütlich mit dem ganzen „Kram“ – bis man sich so weit zugeräumt hat, dass man nicht mehr weiß, wo was ist und man sucht. Oder bis man mal wieder aufräumen will und man nicht weiß, wo man anfangen soll. Clutterbug sagt: Beim Ausmisten sollte man anfangen. You cannot organise Clutter. Ich muss auch mal wieder durch die Wohnung gehen. Alles was man aus der Wohnung hat, braucht man nicht mehr zu organisieren. lässt Raum für ein Organisationssystem und erleichtert das Reinigen der Wohnung/ des Hauses. Erst Ausräumen, dann Aufräumen

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  3. Pingback: Mini-Täschchen Little Bloom | antetanni näht | antetanni

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