Schlagwort-Archive: Plauderstündchen

Im Plauderstündchen teile ich die schönen, bunten Momente des Alltags, schaue aber genauso oft hinter die Kulissen und greife unbequeme Themen auf, die mich zum Nachdenken bringen. Eben wie im echten Leben: Mal zum Schmunzeln, mal mit Ecken und Kanten, mal zum fassungslos staunen und zum Kopfschütteln.

Neujahrswünsche – vom endLOSen Glück und bedingungsLOSer Liebe

Möge im neuen Jahr ganz viel LOS sein.

Das Herz schwereLOS,
die Liebe bedingungsLOS,
das Leben sorgLOS,
der Himmel wolkenLOS,
die Gedanken grenzenLOS,
die Freu(n)de haltLOS und
das Glück endLOS.

Diesen schönen Spruch habe ich zu Neujahr von der lieben Nici bekommen, die uns schon zu Weihnachten die zauberhaften Worte zum Glauben gesendet hat. Vielen Dank, liebe Nici. ♥

Ich freue mich auf das (Blog)Jahr 2016 und darauf, was es insgesamt alles zu entdecken und zu erleben geben wird. Ich wünsche euch allen ein friedvolles, ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2016. ♥

Was ist glauben? | antetanni sagt was

GLAUBEN IST – zu wissen, dass jeder Tag ein neuer Anfang ist. Darauf zu vertrauen, dass Wunder geschehen können und Träume wirklich wahr werden.

GLAUBEN IST – zu sehen, wie Engel unter den Wolken tanzen. Das Wunder eines Sternenhimmels zu erkennen und die Weisheit vom Mann im Mond.

GLAUBEN IST – den Wert eines ernährenden Herzens zu erkennen. Die Unschuld in den Augen eines Kindes und die Schönheit einer alternden Hand, durch die wir gelernt haben zu lieben.

GLAUBEN IST – die Stärke zu finden und den Mut, der in uns liegt, wenn es Zeit ist, die Stücke aufzuheben und sie wieder anzufangen.

GLAUBEN IST – zu wissen, dass wir nicht alleine sind. Dass das Leben ein Geschenk ist und es an uns ist, dies zu schätzen.

GLAUBEN IST – zu wissen, dass es wundervolle Überraschungen gibt, die nur darauf warten zu geschehen und alle unsere Hoffnungen und Träume erreichen.

Wenn wir nur glauben.

* * *

Diese schönen Worte haben wir dieses Jahr mit der Weihnachtspost von des Schülers früherer Kindergärtnerin bekommen. Lange ist es her, dass er nicht mehr ihr Bezugskind ist. Umso schöner ist es, dass wir über all die Jahre unseren Kontakt halten und immer wieder voneinander lesen und hören. Das ist eine der Freuden, die mein Herz erwärmen. Danke, liebe Nici, für unsere kleine Freundschaft, für die schönen Worte und die Grüße und Wünsche. ♥

In diesem Sinne wird es jetzt Zeit für mich, die Füße hochzulegen, die Seele baumeln zu lassen und mich auf den heutigen Abend zu freuen. Habt alle ein gesegnetes, frohes, besinnliches und schönes Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit euren Lieben. In diesen turbulenten Tagen, in denen vieles im Wandel zu sein scheint, gilt es, die wahren Werte zu schätzen: Zeit für und mit den Menschen, die wir lieben.

May your dreams come true. Enjoy. Merry Christmas. Glædig jul. Mele kalikimaka. Frohe Weihnachten.

Pläne fürs Wochenende – Ein kulinarischer Rückblick aus dem Nähzimmer

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Nach dem Wellness-Wochenende ging es in der Woche turbulent und mit vielen Terminen weiter. Umso mehr freue ich mich über das ruhige(re) Wochenende, in das wir gestern Abend gemütlich auf dem Sofa gestartet sind.

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Welcome to the Beautiful South – vom Wiederfinden eines ungeahnten Schatzes

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Ganz ungeahnt ist dieser Schatz natürlich nicht. Schließlich weiß ich ja, dass ich die CD seit Jahren habe. Aber ich habe sie eben auch seit Jahren nicht mehr gehört.

Irgendwie ist mir das CD-Hören ein bisschen abhanden gekommen, meistens dudelt beim Göttergatten oben die Musik so laut, dass sie uns komplett beschallt 🙂 oder das Radio rieselt vor sich hin oder aber es ist komplett still um mich herum, was ich genauso oft genauso sehr genieße! Im CD-Schrank schlummerten somit bis heute unzählig viele CDs, die es dringend zu sortieren galt. Da gibt es nämlich welche, die ich – Fund hin, Fund her – auf keinen Fall mehr anhören möchte. Das sind sozusagen die Kaufsünden von vor Jahren… Man kennt das ja aus dem Kleiderschrank: Unbedingt haben wollen und dann passt es auf einmal nicht mehr. So ist es eben auch mit Musik. Teilweise passt sie einfach nicht mehr zu mir.

Nicht so aber The Beautiful South. Ich fand ja schon die Vorgänger-Band The Housemartins unglaublich cool und die prägnante Stimme von Paul Heaton ist einfach großartig. Ich weiß noch genau, wann ich sie zum ersten Mal hörte (@Gustl: Da ich ja weiß, dass du hier ab und zu mitliest, es war vor gefühlten Ur-Zeiten in Krefeld bei dir im Auto, erinnerst du dich?… Kaum war ich zurück zuhause, kaufte ich – damals noch, so lang ist das her – die LP.)

Was ein tolles Fundstück. ♥ Der Schüler meckert schon herum, ich solle doch endlich mal die Musik leiser machen. Aber nein, heute nicht. Heute ist mein The-Beautiful-South-Tag. Ich habe viele CDs davon. ♥

Es geht um die Wurst – da hört der Spaß auf

Alarm!, Alarm!, schallt es […] durch das ganze Land. Denn kaum ein anderes Volk […] findet das […] Leben so lebensgefährlich…

Um die Wurst

„[…] Alarm!, Alarm!, schallt es da prompt durch das ganze Land. Denn kaum ein anderes Volk neben den Deutschen findet das ganze Leben so lebensgefährlich. Weil sie sich nur schwer damit abfinden, dass es mit dem Tod endet. Und so herrscht Aufregung an Wurst­theken und Grillständen. Da ist es egal, dass die Hinweise auf erhöhte Krebsgefahr durch Fleischprodukte nicht neu sind und bereits seit vielen Jahrzehnten diskutiert werden. […]“

Alleine weil ich mich beim Lesen der zitierten Zeilen köstlich amüsiert habe, muss ich den kompletten Artikel hier einfach verlinken. Danke, Wolfgang Molitor, für diesen lesenswerten Kommentar! Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 28.10.2015
Update: Schade, schade, schade, dass dieser wunderbare Kommentar nicht mehr abrufbar ist.

„Wie viel hätten S‘ denn gern?“ Oder frei nach Paracelsus: Alles ist Gift, nur die Dosis entscheidet über die Wirkung.

Vom guten Geschirr und Sonntagskleidern – Oder: Sich etwas wert sein

Als ich ein kleines Kind war, gab es immer irgendein besonderes Kleidungsstück im Schrank. Das wurde nur zu ganz bestimmten Anlässen oder sonntags getragen. Auch hatten wir im Wohnzimmerschrank ganz besonderes Geschirr und Besteck, das nur bei Familienfesten hervorgeholt wurde. Im Alltag kam quasi das Küchengeschirr zum Einsatz, die guten Sachen waren der Verwandtschaft und anderen Gästen vorbehalten.

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Motiv ändert Wirkung nicht – Deutschlands moralische Selbstüberschätzung

→ Deutschlands moralische Selbstüberschätzung: „Es ist ein Irrglaube zu meinen, wir seien bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise dazu berufen, weltweit das Gute zu verwirklichen – gegebenenfalls auch im Alleingang. Er darf nicht zu unserer Lebenslüge werden.“ Ein Gastbeitrag von Heinrich August Winkler am 30.09.2015 in der F.A.Z.

→ Liebe deinen Übernächsten
„Deutschland redet sich die Armutszuwanderung schön. Viele freuen sich über jeden Flüchtling, haben aber kein Problem damit, den Nachbarn als fremdenfeindlich zu verunglimpfen, wenn der das etwas anders sieht.“ Leitartikel zur Flüchtlingskrise: Liebe deinen Übernächsten von Rainer Wehaus am 24.09.2015 in den Stuttgarter Nachrichten.

Tag des Lächelns – Heute schon gelacht?

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Heute ist der Tag des Lächelns. (Was es alles gibt). Worauf warten? Noch ist Zeit.

KEEP CALM and SMILE ON

Auch noch so was für den → freutag. ♥

Zeit zum Leben und Lieben – Das Paradox unserer Zeit

Vor einigen Tagen hatte ich über eine Blogentdeckung und einen sehr schönen Text, den ich eben dort entdeckt hatte, berichtet. Im wunderbaren Reiseblog unimog.is von Gabi und Manfred (Update: Den Blog gibt es leider nicht mehr) hatte ich einen sehr schönen Text entdeckt, den ich nicht nur in diesen Tagen als sehr lesenswert empfinde. Ina kommentierte dazu: „Dein Zitat ist ein Ausschnitt aus ‚Zeit zum Leben und Lieben – das Paradox unserer Zeit‘ von George Carlin; wenn du mal Zeit hast, lies dir den ganzen Text durch, er ist es wert“ und so habe ich mich auf die Suche gemacht, den kompletten Text zu finden.

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Planwirtschaft wie beim Pharao – von Windkraftanlagen und Pyramiden

Lesenswertes beim Arbeitgeberverband entdeckt:

„Die deutschen Windkraftanlagen und die ägyptischen Pyramiden haben einiges gemein. Zum Beispiel die Höhe. Aber auch die gigantische Verschwendung von Ressourcen beim Bau…“

Einen lesenswerten Artikel dazu habe ich im Netz auf der Website des Deutschen Arbeitgeberverbands entdeckt: → Planwirtschaft wie beim Pharao, erschienen am 24.08.2015, Autor: Wolfgang Prabel, Ingenieur.

Ein passendes Thema zu den von mir jüngst gelesenen Büchern Ökofimmel und Alles grün und gut?

Peanuts – Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben

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Mal ehrlich, wer kann dazu schon „Nein“ sagen? Ich? Niemals. Geht nicht gibt’s also doch!

Jedes Jahr – und wie man sieht, auch mittendrin 🙂 – stelle ich mir die Frage, wie ich es mit der Ordnung in Sachen Termine halten soll. Und jedes Jahr aufs Neue stelle ich fest, dass ich einfach nicht für die digitale Terminverwaltung geeignet bin. Trotz Smartphone, Outlook & Co. halte ich an (m)einem Papierkalender fest.

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Sechs Millionen Jahre Mensch – Ursprünge, Umbrüche, Umwege

Vor Kurzem durfte ich einem sehr eindrucksvollen Vortrag zum Thema Ursprünge, Umbrüche, Umwege: Sechs Millionen Jahre Mensch von Herrn Professor Dr. Friedemann Schrenk (Abteilung für Paläobiologie der Wirbeltiere, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt) beiwohnen, der im Rahmen der Reihe „Dialog im Museum“ der Daimler und Benz Stiftung und der Daimler AG in Stuttgart zu Gast war. Der Vortrag war äußerst informativ und sehr unterhaltsam. Ein wunderbarer Abend!

Wie schön, dass der → Beitrag bei Youtube zu finden ist. Okay, Lesetipp stimmt so nicht, dafür gibt’s was zum Anschauen und Anhören.

Helter Skelter – Hals über Kopf hinein ins Tanzvergnügen

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Alle paar Monate zieht es mich in eine Konzerthalle. Ich muss da einfach hin. ♥ Wer kennt sie nicht, die großen Rocksongs der 60er-, 70er- und 80er-Jahre, die mit Erinnerungen an wilde Zeiten verknüpft sind. Vor etwas mehr als einem Jahr war ich zum ersten Mal auf einem Konzert der Band HELTER SKELTER. Die Band hat sich dem Classic-Rock verschrieben. Sie spielen live die größten Rocksongs aus jenen Zeiten. Und das mit voller Begeisterung für diese Musik. Das sieht und hört man in jedem Stück!

[Bildnachweis]
©georg-drexel-fotografie.de

 

 

 

LLAP Live long and prosper – R.I.P., Mr. Spock

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Foto: dpa

Das Raumschiff Enterprise ist Kindheitserinnerung pur für mich. Und auch heute noch immer wieder gerne gesehen.

„Das Leben ist wie ein Garten. Man kann perfekte Augenblicke erleben, aber niemals festhalten. Außer in der Erinnerung.“ (Leonard Nimoy)

Und uns bleibt er immer in Erinnerung: Faszinierend. Und dann überraschen sie einen doch, die traurigen Nachrichten. R.I.P., Mr. Spock. ♥

Zuviel – wie sich eine Generation selbst überfordert

„Zu viel Information, zu viele Wahlmöglichkeiten, zu viel Konkurrenz: Noch nie waren Menschen in der Lebensmitte von ihrem Alltag so gefordert wie die, die heute zwischen 30 und 50 Jahre alt sind.“ Sehr treffend beschrieben. Ich glaube, viele Menschen aus meinem Umfeld – mich nehme ich da in Teilen nicht aus – finden sich in diesen Beschreibungen wieder.

Um den Alltag mit Arbeit, Haushalt und Kindern zu meistern, geraten viele Eltern unter Zeitdruck. Eine neue Studie belegt: Rund 65 Prozent der Eltern leiden an zu hohen Ansprüchen an sich selbst.

So zu lesen im Artikel → Wie sich die Generation Zuviel selbst überfordert von Susanne Gaschke, erschienen am 28.01.2015 unter welt.de. Lesenswert!