(M)ein kunterbunter Blog rund um Nähen, Fotografie, Wandern, Kochen und viele andere schöne Dinge.
Schlagwort-Archive: Plauderstündchen
Im Plauderstündchen teile ich die schönen, bunten Momente des Alltags, schaue aber genauso oft hinter die Kulissen und greife unbequeme Themen auf, die mich zum Nachdenken bringen. Eben wie im echten Leben: Mal zum Schmunzeln, mal mit Ecken und Kanten, mal zum fassungslos staunen und zum Kopfschütteln.
Ganz schön viel los hier. Im Radiosender hier gibt es jeden Morgen Denkanstöße und Morgengedanken. Die Gedanken von Elisabeth Schmitter vor zwei Tagen zum Schulanfang nach den Sommerferien nun auch hier in Baden-Württemberg, die mir meine liebe Freundin Bille weitergeleitet hat, haben mich sehr berührt.
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Einleiten möchte ich diesen lesenswerten Artikel mit dem letzten Absatz desselben. Dort nämlich heißt es: „Fazit: Eidechsen sind wichtig, wichtig ist aber auch Augenmaß. Das muss man zurückgewinnen, sonst kommt ein Unsinn zum anderen. Auch die Schildbürger waren ursprünglich mal kluge Leute.“
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Archiv-Notiz: Der ursprünglich verlinkte Blogbeitrag ist leider nicht mehr online. Meine eigenen Gedanken zu diesem Beitrag möchte ich im Archiv aber trotzdem behalten!
„Es ist wieder on vogue ganz besonders weiblich zu sein, ganz in der Rosa-Rolle aufzugehen und so viele Eltern machen begeistert dabei mit. Teilweise bereits mit „Mädchen“-Partys, rosafarben overloaded, bevor das Kind überhaupt geboren ist. Und dann…“
Das ist nur einer der sehr lesenswerten Textstellen im Beitrag von Gabriele Schobeß| rosagold Generation Einhorn.
Du sprichst mir aus dem Herzen, liebe Gabi. Ich stehe auch manchmal mit etwas befremdlichen Blick da und kann nur noch den Kopf schütteln, wenn Mütter ganz entzückt aufjauchzen vor lauter Freude an rosafarbenem Glitzerschischi und das der einzige wahre Lebensmittelpunkt zu sein scheint. Nun, im Grunde natürlich auch prima, wenn das die einzigen „Sorgen“ sind, die man sich machen muss. Wie auch immer, ich teile deine Gedanken und danke dir auch für die Links zu den weiteren lesenswerten Beiträgen zum Thema. Weiter so!
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Hoffnung ist nicht dasselbe wie die Freude darüber, dass sich die Dinge gut entwickeln. Sie ist auch nicht die Bereitschaft in Unternehmen zu investieren, deren Erfolg absehbar ist.
Hoffnung ist vielmehr die Fähigkeit, für das Gelingen einer Sache zu arbeiten.
Hoffnung ist auch nicht dasselbe wie Optimismus. Sie ist nicht die Überzeugung, dass etwas klappen wird, sondern die Gewissheit, dass etwas seinen guten Sinn hat – egal wie es am Ende ausgehen wird.
Diese Hoffnung alleine ist es, die uns Kraft gibt zu leben und immer wieder Neues zu wagen, selbst unter Bedingungen, die uns vollkommen hoffnungslos erscheinen.
Das Leben ist viel zu kostbar, als dass wir es entwerten dürften, indem wir es leer und hohl, ohne Sinn, ohne Liebe und letztlich ohne Hoffnung verstreichen lassen.
Vaclav Havel
Hoffnung, ein Wort, das ganz besonders zum Osterfest passt. In diesem Sinne: Frohe Ostern.
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„Frauen haben im Gehirn eine achtspurige Autobahn, um Gefühle zu verarbeiten, Männer hingegen nur eine kleine Landstrasse. Dafür besitzen die Jungs einen riesigen Flughafen als Drehscheibe für Gedanken über Sex, Mädels nur eine Mini-Landepiste für Privatflugzeuge.“ Bilder wie diese benutzt Louann Brizendine in ihrem Buch „Das weibliche Gehirn. Warum Frauen anders sind als Männer“, um ihre These vom weiblichen Gehirn zu untermauern.
Eigentlich mag ich keine Schwarz-Weiß- oder Rechts-Links-Kategorien, sprich: Bücher, in denen mir gesagt wird, warum Frauen schlechter einparken und Männer nicht zuhören können. Im Grunde langweilt mich das. Aber: Juli hat unter dem Titel „Versorgung eingestellt“ jedoch einen lesenswerten Artikel eingestellt, den ich hier gerne teilen möchte. Darin verlinkt sie auf die kritische Buchbesprechung des Sachbuches Das weibliche Gehirn. Warum Frauen anders sind als Männer von Louann Brizendine, erschienen bei Hoffmann und Campe, Hamburg 2007, 359 Seiten. (Update: Leider ist der wunderbare Wechseljahre-Blog von Julia nicht mehr online und ich musste die Verlinkung löschen, wie schade.)
Nach dem Lesen der Buchbesprechung von Deutschlandradio Kultur mit dem Titel → Wo Hirn drauf steht, sind nur Hormone drin stimme ich Julia voll und ganz zu, wenn sie schreibt „Ich finde, wir sollten unsere Versorgungsleistungen ruhig reduzieren. Wir gewinnen dadurch Freiräume für die Dinge, die uns jetzt am Herzen liegen, und für die Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung ist das doch eine gute Gelegenheit, neue Kompetenzen in Haushaltsführung zu erwerben.“
Was meinst du?
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„Nach Donald Trumps Wahlsieg ist Intellektuellen-Schelte en vogue. Dabei wird grundlegend verkannt, was das eigentliche Geschäft des Intellektuellen ausmacht: Denken, nicht handeln – ein einsames Geschäft.“
Diese Sonntagvormittage, die Sonne scheint ins Zimmer, der Kaffee dampft neben der Tastatur und ich surfe durchs Netz und stoße auf lesenswerte Artikel, die mich zum Nachdenken anregen… Lies hier weiter, wenn auch du dich fragst: → Was heißt denken? – im Gastkommentar von Konrad Paul Liessmannin der NZZ Neue Zürcher Zeitung vom 16.01.2017!
Update: Leider ist der Artikel nur noch hinter der Bezahlschranke zu lesen. Ich lasse den Link dennoch stehen, vielleicht hat ja der ein oder andere einen Zugang.
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„Die Empfehlung der Bundesregierung, sich mit Nagetieren einzudecken, hat in Deutschland zu Panikkäufen und verwüsteten Zoohandlungen geführt. Kommt es jetzt zur Katastrophe? Auslöser für dieses Drama ist…“
Lies hier weiter, wenn auch du mehr darüber erfahren möchtest, warum → Hamster in Deutschland komplett ausverkauft sind – im Beitrag von Jean Gnatzig in der Welt vom 22.08.2016! Der Artikel ist zwar schon ein bisschen älter, das trübt meine Freude über das Entdecken aber kein bisschen. Ich amüsiere mich köstlich.
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„Müssen wieder für Ordnung sorgen“, so Queen Elizabeth vor wenigen Tagen in ihrem Statement anlässlich ihres 65. Thronjubiläums.
„Absolutistischer Paukenschlag in London: In einer Rede anlässlich ihres 65. Thronjubiläums hat Queen Elizabeth die Unabhängigkeit der USA von der britischen Krone als „umgehend für beendet“ erklärt. Das heißt im Klartext: Die 13 Kolonien an der Ostküste des nordamerikanischen Kontinents, die sich 1776 von ihrem Mutterland lossagten und die Vereinigten Staaten von Amerika gründeten, gehören ab sofort wieder zu Großbritannien und unterstehen der britischen Krone.“
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„Hier ist ein Vorschlag: Jeder sollte dort ein guter Mensch sein, wo er es sein kann. Die einen essen weniger Fleisch, die anderen haben aber immer ein offenes Ohr für ihre Freunde. Die einen essen nur bio, die anderen erziehen ihre Kinder zu angenehmen Menschen. Es muss gar nicht jeder alles richtig machen!“
Elisabeth Raether, Kolumnistin im ZEITmagazin.
Hach, welch ein unaufgeregter Spruch in diesen oft so aufgeregten und aufgeladenen Zeiten. Schön. ♥
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„Man sagt, (…) Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.“
Johann Wilhelm Wilms (1772 – 1847), deutscher Komponist und Musiklehrer
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Immer mehr Paare schenken sich selbstgebastelte Adventskalender. Die Autorin fürchtet, dass die Verliebten nicht ahnen, wie gefährlich das ist. Früher war nicht nur mehr Lametta. „Früher waren Adventskalender etwas für Kinder. Deren Mütter klebten und nähten aus Filz oder Jute 24 kleine Säckchen. Darin versteckten sie Spielzeugautos, Buntstifte, einige Nüsse, Pfefferkuchen, Mandarinen, solche Sachen, nichts Großes. Es ging darum, die Vorfreude auf Weihnachten zu steigern. Manche Mütter kauften auch fertige Kalender mit Schokolade im Supermarkt. Alle aber konnten sich einer Sache sicher sein: Die Jahre von Advent, Advent, ein Lichtlein brennt sind endlich. Das Ganze dauerte höchstens bis zum Abi. […]“
So beginnt der herrlich amüsante und höchst lesenswerte Beitrag aus dem ZEITmagazin. Er ist nicht brandneu, aber das Thema passt alle Jahre wieder und gerade sowieso sehr gut zu dem, was (nicht nur) hier im Blog geschieht.
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„Biogetreide weist laut einer Studie nur zwei Drittel der Ertragskraft von normalen Getreide auf. Mehr Flächen Bioanbau bedeuten mehr Ausgaben für Lebensmittelimporte.“
Passend dazu habe ich auch noch einen Buchtipp für dich: Alles grün und gut?
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„Forscher der Webster University in Wien untersuchten den Zusammenhang zwischen verschiedenen Energieträgern und Wirtschaftswachstum. Einen Beweis für förderliche Wirkungen erneuerbarer Energien fanden sie nicht“
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